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Projekt zur Digitalisierung

22. Juni 2018

Premiere

Diese Woche feierte das Projekt „Die Digitalisierung als gesellschaftlicher Umbruch” im Schülerlabor Premiere. Hervorgegangen aus dem Schülerlabor-Ideenwettbewerb 2016 befasst es sich mit einer der spannendsten Technologien unserer Zeit - dem autonomen Fahren.

Etwa ein halbes Jahr lang hatten sich 26 SchülerInnen der 9. Klasse des Graf Engelbert Gymnasiums (Bochum) mit ihrem Lehrer Marius Uhlig im Unterrichtsfach „Umbrüche“ mit historischen, philosophischen und politischen Umbrüchen beschäftigt. Am Mittwoch diskutierten sie im Schülerlabor zusammen mit Prof. Dr. Michael Roos (Lehrstuhl für Makroökonomik, RUB) einen gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbruch: die Einführung des autnomen Fahrens. Zunächst erörterten die SchülerInnen gemeinsam die Vor- und Nachteile dieser Zukunftstechnologie. Anschließend schlüpften sie im Rahmen eines Planspiels in unterschiedliche Rollen: „Regierung“, „Opposition“, „Mobilitätsanbieter“, „Lobby“ oder „Automobilindustrie“. Welche Bedeutung hat das autonome Fahren für Gesellschaft und Politik? Im Planspiel erlebten die SchülerInnen die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Akteuren und begriffen spielerisch, wie politische und wirtschaftliche Interessen, Strategien und Zielsetzungen miteinander vernetzt sind, wie sich beispielsweise eine Entscheidung der Automobilindustrie auf die Gesamtgesellschaft (Wahlergebnis, Arbeitslosen-Zahlen, Stauaufkommen,...) auswirken kann. Das Engagement und die Begeisterung bei den SchülerInnen war groß - Premiere gelungen!

Auch künftig setzt das Schülerlabor verstärkt auf Interdisziplinarität. Der diesjährige Ideenwettbewerb hat fünf fachübergreifende Projektkonzepte hervorgebracht, zum Beispiel zum Thema Klimawandel, zur Digitalisierung und zu Fragen des gesunden Lebens. Bleiben Sie gespannt.
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