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Leben im All -- auf der Suche nach der zweiten Erde

Natur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven


Die Suche nach Leben im All ist in den Medien aktuell ständig präsent. Nachrichten über Entdeckungen neuer erdähnlicher Planeten erreichen uns fast täglich. Die Suche nach Planeten in anderen Sternsystemen (sog. Exoplaneten) kann aufgrund technologischer Entwicklung nun auch auf erdähnliche Planeten ausgeweitet werden. Aber was ist bei der Suche technisch überhaupt möglich? Was haben (Satelliten-) Teleskope bisher geleistet? Würden wir Leben auf einem Exoplaneten von der Erde aus eigentlich nachweisen können?
Mit Hilfe von kleinen Experimenten z.B. Simulation von Atmosphärenspektroskopie, Wood-Effekt und chemisch und biologische Untersuchung von in-situ Proben aber auch Einblicken in die aktuelle Forschung durch Teilnahme an öffentlich zugänglichen Wissenschaftsprojekten gehen die Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund und erfahren und verstehen Verfahren zur Nachweisbarkeit von Leben.


Inhalt

Wir bearbeiten im Projekt mit den Schülerinnen und Schülern ganz grundsätzliche Fragen:
Was macht “Leben” eigentlich aus? Welchen Stellenwert hat das irdische (menschliche?) Leben, wenn wir plötzlich herausfinden, dass wir uns in einem Universum voller belebter Planeten befinden? Auch wenn Geisteswissenschaftler sich seit Jahrhunderten mit diesen Fragen beschäftigt haben, sind sie im Rahmen aktueller astrobiologischer Forschung aktueller denn je. Die historischen Wurzeln dieser Diskussion werden die Schülerinnen und Schüler anhand von ausgewählten Texten analysieren.
Wir nähern uns der Thematik sowohl von naturwissenschaftlicher als auch von geisteswissenschaftlicher Seite und ergründen so gemeinsam, wie Erkenntnisse in den verschiedenen Disziplinen erzielt werden. Wir diskutieren über den Stellenwert der Ergebnisse und deren Grenzen, nicht zuletzt anhand der Erkenntnisse von aktuellen Projekten wie der Erforschung des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko durch die ESA.
Ein interdisziplinäres Projekt der Lehrstühle für Praktische Theologie/Religionspädagogik und Astronomie der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit dem European Space Education Research Office Germany (ESERO Germany), dem Zeiss-Planetarium Bochum sowie der Experimental Cosmology Group der UCSB (Universität von Kalifornien in Santa Barbara).

Im Anschluß an den Kurs empfehlen wir einen Besuch im Planetarium Bochum (z.B. „Vom Urknall zum Menschen“). Das Angebot ist kostenpflichtig und optional, sprechen Sie die Kursleiter bei Interesse unbedingt vor Kursbuchung an!

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an Dr. Michael Waltemathe (Tel:0234/32-22275, E-Mail: michael.waltemathe@rub.de) oder Marianne Langener, M.Sc. (Tel.: 0234/32-26085 (nur Di-Do), E-Mail: mlange@astro.rub.de). Bei Fragen zur Buchung des Projektes wenden sie sich bitte an das Schülerlabor: schuelerlabor@rub.de.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Biologie , Chemie , Philosophie , Physik , Religion
  • kann in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden
  • dauert von 9 bis ca. 15.00 Uhr (inkl. Mittagspause)
  • ist ohne Kostenbeteiligung (mit Ausnahme des optionalen Planetariumsbesuchs)
  • Folgende Termine sind buchbar: 16.01., 23.01. und 24.01.2019