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Ortsbegehungen

Kunst im öffentlichen Raum


Kunst ist Kunst, wenn sie im Museum steht – oder? Was macht eigentlich Kunst zu Kunst? Kann man sie immer auf den ersten Blick erkennen? Wie nehmen wir Kunst wahr? Auf dem Campus der Ruhr-Universität, der im Stil einer Kunst- und Architekturlandschaft der 1960er Jahre gestaltet ist, lässt sich an überraschenden Orten immer wieder Kunst entdecken. Der Vergleich mit Kunstwerken im klassischen Museumsraum zeigt, wie Kunst im öffentlichen Raum unser Stadtbild prägt.


Inhalt

Im Rahmen des neuen Vermittlungsprojektes RuhrKunstNachbarn suchen die Kunstsammlungen der Ruhr-Universität mutige und neugierige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die sich künstlerisch mit urbaner Gestaltung im Spannungsfeld zwischen Kunst im Museum und im öffentlichen Raum auseinandersetzen wollen. Bei einer Exkursion über den Campus und durch die Museumsräume spüren wir zunächst Objekte auf, die Kunst sind (oder sein könnten?) und halten sie mit Handy oder Skizzenblock fest. Im Schülerlabor dienen die Fundstücke dann als Diskussionsgrundlage für die Frage, wie sich Räume durch Kunst verändern. Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler selbst zu Museumsarchitekten, indem sie ausgewählte Objekte und Kunstwerke aus dem öffentlichen Raum mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln en miniature gestalten und in räumliche Beziehung zueinander setzen. Durch die abschließende Ausstellung der Arbeiten wird in der Zusammenschau deutlich, wie Kunst im öffentlichen Raum das Stadtbild prägt.
Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für Raum und seine Gestaltung mit Kunst zu vermitteln. Sie lernen Kunst und Gestaltung im öffentlichen Raum zu erkennen und zu dokumentieren. Gleichzeitig erfahren sie den Unterschied zwischen Kunstwerken im öffentlichen Raum und im Museum wie auch die Einbindung von Architektur. Die anschließende Reflektion ihrer Wahrnehmung und eigene Umsetzung und Gestaltung von Arbeiten im Raum dient einem tieferen Verständnis für die Ausdrucksformen urbaner Gestaltung.
RuhrKunstNachbarn ist ein Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator. Jeweils zwei RuhrKunstMuseen bilden eine Partnerschaft mit einem gemeinsamen Workshop-Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen. RuhrKunstNachbarn ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Kunstmuseen der Region und ihren Sammlungen sowie mit der Urbanität des Ruhrgebiets – Museumsbesuch trifft Urbanes Lernen!
Der erste Workshop am 5.7. geht dem Hauptprogramm, das ab August 2017 startet, voraus. Er wird von den Künstlerinnen Bettina Kohrs, Düsseldorf/Rotterdam und Gaby Walther, Mülheim an der Ruhr geleitet.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Unterstufe , Mittelstufe
  • Schulfächer:
    • Kunst
  • dauert von 9 bis etwa 14 Uhr (inkl. Mittagspause).
  • ist ohne Kostenbeteiligung.
  • Nächste freie Termine sind der 27.9., 28.9. oder 29.9.17, weitere Termine nach Vereinbarung.
  • Achtung: Aus organisatorischen Gründen kann diese Veranstaltung nur von Bochumer und Herner Schulen besucht werden. Interessenten aus anderen Städten finden unter www.ruhrkunstmuseen.com/kunstvermittlung/ruhr-kunst-nachbarn.html weitere Veranstaltungen des Kooperationsprojektes RuhrKunstNachbarn.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).