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China entschlüsseln

Ein neuer Blick auf den Chinesischen Garten an der Ruhr-Universität Bochum


Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?


Inhalt

Die chinesische Formensprache in Literatur, Kunst und Architektur erscheint uns heute nicht mehr so fremd. Sie mag sich von der westlichen unterscheiden, ist aber erlernbar. Ähnliches gilt für die Sprache: Das Chinesische gilt fälschlicherweise als schwierig, vor allem wegen der kompliziert anmutenden Schriftzeichen. Diese sind für das Verständnis der chinesischen Kultur allerdings von entscheidender Bedeutung.

Gemeinsam lernen wir zunächst einige Grundstrukturen der chinesischen Sprache und Schrift kennen und studieren unterschiedliche, historisch aufeinander folgende Schriftformen. Anschließend erarbeiten wir Teilbereiche der traditionellen chinesischen Philosophie, Architektur und Literatur und machen uns mit der chinesischen Bildsprache vertraut. Mit diesem Wissen gerüstet besuchen wir den Chinagarten im Botanischen Garten der Ruhr-Universität und identifizieren und deuten einige der Symbole, die dort vorzufinden sind.

Ein Projekt der Fakultät für Ostasienwissenschaften, Sektion Geschichte und Philosophie Chinas und Sektion Sprache und Literatur Chinas, Dr. Christine Moll-Murata und Dr. Rüdiger Breuer.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Chinesisch , Deutsch , Geschichte , Philosophie
  • kann in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden
  • dauert von 9 bis ca. 16 Uhr statt (mit Mittagspausen)
  • ist ohne Kostenbeteiligung
  • wird witterungsbedingt nur zwischen April und Oktober angeboten

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).