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Deutsch - Projekte

Besser geht's nicht? Wir untersuchen unseren Unterricht

Unterricht einmal ganz anders! Denn in diesem Projekt geht es darum, den Unterricht selbst zum Thema zu machen. Die Teilnehmer erforschen zentrale Dimensionen wie Klassenführung, Motivation, methodische Gestaltung, Lern- und Unterrichtsklima und sammeln so selbstständig erste Erfahrungen mit ausgewählten Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung.
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China entschlüsseln

Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?
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Das hatte ich schon gemacht gehabt!

„Das hatte ich schon gemacht gehabt!“ – sind solche Konstruktionen regelkonform gebildet oder einfach nur „doppelt gemoppelt“ und demnach regelwidrig? In diesem Projekt erforschen wir, ob es sich bei den doppelten Perfektbildungen um ein typisches Beispiel von Sprachverfall à la Bastian Sick handelt oder ob sich die Verwendung durch Grammatikalisierungsprozesse begründen und rechtfertigen lässt.
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Das Wörterbuch im Kopf

Wenn wir uns mit anderen unterhalten, produzieren wir etwa zwei bis drei Wörter pro Sekunde. Dabei machen wir uns selten klar, dass wir jedes Wort erst aus unserem mentalen Lexikon im Langzeitgedächtnis abrufen müssen, das tausende Einträge für Formen und Bedeutungen von Wörtern enthält. Im Schülerlabor erforschen die Teilnehmer durch Sprachexperimente, welche Vorgänge beim Zugriff auf das mentale Lexikon ablaufen.
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Die Querenburger Büchermesse

Wen ein spannendes oder interessantes, lustiges oder trauriges, gruseliges oder sommerlich-leichtes, dünnes oder dickes Buch einmal so richtig gefesselt hat, der möchte dieses Leseerlebnis gerne mit anderen teilen. Aber wie vermittelt man die eigene Begeisterung für ein bestimmtes Buch? Auf der „Querenburger Büchermesse“ lernen Schülerinnen und Schüler, ihre Lieblingsbücher wie ein Profi zu präsentieren.
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Die Suche nach des Pudels Kern

Textinterpretation stellt LehrerInnen wie SchülerInnen im Literaturunterricht der Oberstufe immer wieder vor Herausforderungen. Gibt es eine allgemein gültige „richtige“ Interpretation? Welche Aspekte des Textes sind bei der Interpretation zu berücksichtigen? Was zeichnet eine gelungene Interpretation aus? Ist Interpretation etwas anderes als Analyse? Mit seiner facettenreichen Interpretationsgeschichte bietet sich Goethes „Faust I“ besonders dazu an, diesen Fragen nachzugehen.
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Kunst für alle!

Kunst ist für alle da! Aber für viele Menschen ist die Sprache, in der im Museum über Kunst geredet wird, ein großes Hindernis – sie ist zu kompliziert, zu theoretisch, zu abstrakt oder geht zu wenig auf ihre Sprachkenntnisse und Bedürfnisse ein. In den Ausstellungen von Situation Kunst (für Max Imdahl) kann Jede und Jeder einen ganz eigenen Zugang zu Kunstwerken unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen finden.
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Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte

Ein Schriftsteller schreibt Bücher – sollte man meinen. Doch was heute so selbstverständlich erscheint, war es in anderen Epochen der deutschen Literaturgeschichte keineswegs. Zahlreiche Faktoren beeinflussten, was ein Schriftsteller schrieb, wie und wo ein Schriftsteller arbeitete. Im Schülerlabor erkunden wir an historischen Beispielen, welche Linien unserer kulturellen Schreibtradition die zeitgenössische Literatur bis heute prägen.
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Vielsprachiges Europa

Für Europäer von heute ist es eine Selbstverständlichkeit, mit den Mitbürgern ihrer Staatsnation in einer Hoch- oder Standardsprache zu schreiben und zu sprechen. Aber unsere „Muttersprachen“ sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnisse langwieriger Prozesse. Im Schülerlabor gehen wir den geschichtlichen Hintergründen nach, die zur heutigen Verbreitung von und Vertrautheit mit den europäischen Nationalsprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch) geführt haben.
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Von der Idee zum Text

Die ersten Schritte auf dem Weg zum eigenen wissenschaftlichen Text sind getan: Wir kennen das Thema unserer Facharbeit, haben uns eine konkrete Fragestellung überlegt und in der Bibliothek Literatur zum Thema besorgt – aber wie geht es nun weiter? 10 bis 12 leere Seiten sollen mit eigenen Gedanken, Argumenten, Zitaten und Fußnoten gefüllt werden, und das klar strukturiert und nach festen formalen Vorgaben. Gar nicht so einfach, hier einen Anfang zu finden! Gemeinsam mit Experten des Schreibzentrums der RUB erproben wir am eigenen Thema, wie aus einer ersten Idee ein wissenschaftlicher Text entstehen kann.
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Was macht die Münze so erfolgreich?

Sie ist ein "Erfolgsmodell" und "prägt" seit 3000 Jahren die menschliche Kultur. Doch wer hat sich schon mal gefragt: Was macht die Münze eigentlich so erfolgreich? In diesem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Münzen als historischem Material und den spannenden wissenschaftlichen Methoden der "Numismatik! auseinander.
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Wissenschaft unter Dach und Fach

Als AutorIn einer Facharbeit sollen Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal „wie ein Wissenschaftler“ schreiben. Aber was ist eigentlich das Besondere an wissenschaftlichen Texten? Ist es egal, über welches Thema ich schreibe? Wie und wo finde ich passende Literatur? Welche Recherchemöglichkeiten nutzen Wissenschaftler im Internet? Und worauf muss ich achten, damit mein Text wissenschaftlichen Standards genügt?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in der Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz "Eine Zensur findet nicht statt" folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer sie setzt und kontrolliert.
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"And the Querenburger Griffel goes to..."

Was macht eigentlich ein „gutes“ Buch aus? Und brauchen wir heute überhaupt noch Bücher? Tatsächlich stellt der Buchmarkt – trotz immer stärkerer Konkurrenz durch digitale und soziale Medien – nach wie vor eine äußerst einflussreiche Größe in der Medienlandschaft dar. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen des Buchmarktes und bilden uns ein begründetes Urteil über ausgewählte Neuerscheinungen im Bereich der Jugendliteratur.
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"Mir standen die Berge zu Haare!"

Wenn wir sprechen, produzieren wir nur etwa alle 1000 Wörter einen Fehler. Warum ist Sprechen, obwohl es kein einfacher Vorgang ist, so wenig fehleranfällig? Und was passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir uns dann doch einmal versprechen? Die Wissenschaft der Psycholinguistik zeigt, dass Versprecher nicht einfach „Aussetzer“ bei der Sprachproduktion sind, sondern bestimmten Mustern folgen. Wie durch ein Fenster können wir durch diese Muster einen Blick auf unsere Sprache werfen und erfahren, wie Wörter beschaffen sind und was in unserem Kopf abläuft, wenn wir sie aussprechen.
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