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Ein blaues Wunder erleben

Lavendelöl unter der chemischen Lupe


Was haben Mottensäckchen, Teemischungen und Parfüms gemeinsam? Viele dieser Produkte enthalten Bestandteile des Lavendels, der charakteristisch riechenden Pflanze, die im Süden Frankreichs die Provence in ein weites, blaues Farbenmeer verwandelt. In diesem Projekt untersuchen die Teilnehmer, ob sich Lavendelöl künstlich herstellen lässt.


Inhalt

Die Schülerinnen und Schüler synthetisieren arbeitsteilig Linalylacetat, die Hauptkomponente des Lavendelöls und ein Vertreter aus der Stoffklasse der Ester, unter verschiedenen Reaktionsbedingungen. Die Experimente korrigieren die gängige Fehlvorstellung, dass Ester ausschließlich bei hohen Reaktionstemperaturen und stark sauren Katalysatoren synthetisierbar seien.

Versuche und Aufgabenstellungen

  • Lavendelöl auch ohne Pflanze? Synthese von Linalylacetat
  • Halbquantitative dünnschichtchromatographische Untersuchung der Syntheseprodukte
  • Herstellung einer Lavendelhandcreme

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
      • Oberstufe: Klasse 11 , Klasse 12
  • Schulfächer:
    • Chemie
  • kann für Gruppen bis 30 Personen angeboten werden
  • findet von 9 bis ca. 15.30 Uhr statt (inkl. Mittagspause)
  • ist mit Kostenbeteiligung: 70 Euro pro Klasse / Kurs
  • profitiert von Vorkenntnissen über die Stoffklasse der Ester
  • Können sie hier direkt anfragen: Zur Onlinebuchung

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an das Koordinationsbüro des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 27081, @: schuelerlabor@rub.de).