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Götter, Feste, Rituale

Eine Reise durch die Religionen des Ruhrgebiets


Das Ruhrgebiet ist alles andere als grau: Eine bunte Vielfalt an etwa 200 Religionsgemeinschaften lebt zwischen Rhein und Ruhr. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, welche religiösen Gruppen und Orte es vor unserer Haustür gibt und wie Religion dort gelebt wird. Wie feiern Hindus ihr großes Jahresfest im Hindu-Tempel in Hamm? Wer lebt im thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund? Wie sieht ein Gottesdienst in der afrikanischen Pfingstkirche in Mülheim aus? Und wie lässt sich diese religiöse Gegenwartskultur wissenschaftlich erforschen?


Inhalt

Die Schüler/innen entdecken in der Rolle von Religionswissenschaftler/innen die religiöse Vielfalt des Ruhrgebiets. Dafür lernen sie zunächst die religionswissenschaftliche Perspektive auf Religion kennen und erfahren, was und wie in diesem Fach geforscht wird und warum die Forschung über die Universität hinaus relevant ist. Anschließend untersuchen die Schüler/innen selbstständig religiöse Gemeinschaften und Orte des Ruhrgebiets und begeben sich dafür auf eine simulierte Feldforschung. Jede Forschungsstation ist einer Religionsgemeinschaft oder einem religiösen Ort der Region gewidmet, z. B. dem Hindu-Tempel in Hamm-Uentrop, einem thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund, einer Moschee in Duisburg oder einem Gemeinderaum der Pfingstbewegung in Mülheim. Die Schüler/innen sammeln eigenständig Informationen und untersuchen verschiedene Materialien und Objekte, um Profile der jeweiligen religiösen Gemeinschaften und Orte zu erstellen und die religiöse Vielfalt sichtbar zu machen. Durch den Projekttag erhalten Schüler/innen Einblicke in die vielfältige religiöse Gegenwartskultur des Ruhrgebiets und lernen aktuelle religionswissenschaftliche Forschungsfelder und Arbeitsweisen kennen.

Das Projekt bietet für die Sekundarstufe I unter anderem Anknüpfungspunkte an den Kernlehrplan in den Fächern Katholische Religion (Inhaltsfeld 6 „Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche“), Evangelische Religion (Inhaltsfeld 6 „Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur“) und Praktische Philosophie (Fragenkreis 7 „Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn“).

Ein Projekt des CERES (Centrum für Religionswissenschaftliche Studien), Judith Stander (M.A.).

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Mittelstufe
  • Schulfächer:
    • Philosophie , Religion
  • kann mit bis zu 30 Personen durchgeführt werden.
  • dauert von 9 bis etwa 15.30 Uhr (inkl. Mittagspause).
  • ist ohne Kostenbeteiligung.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).