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Die Geschichte(n) der Dinge

Wie der Mensch seine Umwelt wahrnimmt, ordnet und gestaltet


Seit jeher gestaltet der Mensch seine Umwelt bewusst oder unbewusst. Ein Ausdruck ist das Sammeln und Ordnen von Gegenständen aus allen Bereichen des menschlichen Lebens nach unterschiedlichen Konzepten. Sammlungen (von Antiquitäten bis Yu-Gi-Oh!-Karten) begegnen uns nicht nur im Alltag. Auch Wissenschaftler aller Fachrichtungen stellen Objekte in wissenschaftlichen Sammlungen zusammen. Einige davon erforschen wir im Schülerlabor aus nächster Nähe.


Inhalt

Die natur- und geisteswissenschaftlichen Sammlungen und Archive der RUB und des Deutschen Bergbau-Museums präsentieren erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung (im Blue Square in der Bochumer Innenstadt) die Vielfalt ihrer Sammlungen: von antiken Scherben, Kunstobjekten und Münzen über Objekte der Medizingeschichte und des Bergbaus, historische Archivalien, von moderner Kunst bis zu Mineralien und Tier- und Pflanzenpräparaten. In intensiver Auseinandersetzung mit einzelnen Objekten der Ausstellung erkunden die SchülerInnen die gesammelten Gegenstände und ihre Kontexte. Sie erarbeiten historische und systematische Dimensionen des Sammelns und Ordnens und analysieren die Artefakte unter übergeordneten Fragen: Wie bestimmt der Mensch die Ordnung der Dinge? Welche Rückschlüsse können HistorikerInnen aus der Analyse der Gegenstände für die Rekonstruktion vergangenen Geschehens ziehen? Welche Methoden können sie dabei aus den Nachbardisziplinen übernehmen, welche eher nicht? Worin unterscheidet sich eine kulturwissenschaftliche Sammlung von einer naturwissenschaftlichen? Im zweiten Teil des Projekttages werden die gewonnenen Ergebnisse in praktischer Arbeit in einer der Sammlungen auf dem Campus vertieft. Die SchülerInnen können dabei auch Einblick in Sammlungen erhalten, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Projektes können flexibel an die jeweiligen Unterrichtsthemen (Geschichte der Antike oder Neuzeit, Moderne Kunst etc.) angepasst werden.

Ein Projekt des Netzwerks der Sammlungen und Archive der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Bergbau-Museums (BOSCOL -Bochum Scientific Collections)

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Mittelstufe , Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Geschichte , Kunst
  • kann mit bis zu 25 Personen durchgeführt werden
  • dauert von 10 bis ca. 16 Uhr (inkl. Mittagspause)
  • ist ohne Kostenbeteiligung
  • Veranstaltungsort: Morgens Blue Square (Kortumstr. 90); nachmittags Ruhr-Universität Bochum, SSC.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).