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Gesegnete Mahlzeit!

Festmähler und Gastmähler im Alten Jerusalem und Rom


In allen (vormodernen) Gesellschaften waren gemeinsame Mahlzeiten ein Merkmal religiöser Feste. Das gemeinsame Essen stärkte den Zusammenhalt der Gruppe und half bei der Integration neuer Mitglieder. Im Schülerlabor erforschen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Festmählern im alttestamentlichen Israel und im antiken Rom und vergleichen sie mit der Rolle von Mahlzeiten in unserem heutigen Alltag.


Inhalt

Das jüdische Pesach-Mahl, Mähler im Kontext des Ahnenkultes, römische Göttermähler, luxuriöse „Parties“ der römisches Führungselite, aber auch das gemeinsame Essen in einer modernen Schulmensa – alle Formen von gemeinsamen Mahlzeiten dienen nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern erfüllen immer auch soziale und häufig religiöse Funktionen.
In dem interdisziplinären Projekt gehen wir der Frage nach, was die Integrationskraft von Mahlzeiten eigentlich ausmacht. Anhand von Quellenmaterialien aus der Antike und dem Alten Testament entwickeln die Schülerinnen und Schülern im Sinne eines forschungsnahen Lernens eigene Thesen und stellen diese zur Diskussion. Im Fokus stehen dabei kulturell bedeutsame Gewürze wie Salz, Pfeffer, Honig, Safran, Zimt, Muskatnuss oder Sumach, die in einer oder beiden untersuchten Kulturen eine wichtige Rolle spielten. Einige von ihnen werden uns im Schülerlabor ganz greifbar als sinnlich-materielle Beispiele für die Exklusivität und Kostbarkeit exotischer Speisezutaten dienen.
Ein Projekt der Fakultäten für Katholische Theologie und Geschichtswissenschaft, Prof. Christian Frevel, Prof. Linda-Marie Günther.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Geschichte , Hebräisch , Religion , Sozialwissenschaften
  • dauert von 9 bis etwa 16 Uhr (inkl. Mittagspause).
  • ist ohne Kostenbeteiligung.
  • Momentan sind für dieses Projekt keine Termine verfügbar.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).