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Religion - Projekte

Auf der Suche nach dem dritten Auge

„Wenn man nur mit den Augen im Kopf sieht, bleibt man weitgehend blind.“ Dieses Zitat der Religionspädagogin Maria Kassel legt nahe, dass es ein weiteres Sehorgan geben muss, eine Art drittes Auge, mit dem man „hinter die Alltagsgestalten dieser Welt“ (Hubertus Halbfas) blicken, mit dem man mehr sehen kann. Wo befindet sich aber dieses dritte Auge? Was genau kann man damit sehen und wie kann man diesen Sehsinn entwickeln bzw. schärfen?
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Bioethik im Diskurs 2018

Die Summer School „Bioethik im Diskurs“ lädt Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1/Q2 auch in diesem Jahr ein, sich mit dem Themenfeld der Bioethik auseinanderzusetzen: von Sterbehilfe, Präimplantationsdiagnostik und Organtransplantation über Tierethik, die Speicherung genetischer Informationen und „Designer-Babys“ bis hin zur genetischen Veränderung von Mensch und Natur. Im geisteswissenschaftlichen Bereich des Alfried Krupp-Schülerlabors erhalten die Jugendlichen am 20. und 21. September 2018 konkrete Einblicke in das wissenschaftliche und interdisziplinäre Lernen und Arbeiten. Dabei soll nicht nur grundlegendes Interesse für Wissenschaft und Forschung geweckt, sondern auch die Begeisterung für die im Projekt ineinandergreifenden Fachwissenschaften weitergegeben werden.
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Götter, Feste, Rituale

Das Ruhrgebiet ist alles andere als grau: Eine bunte Vielfalt an etwa 200 Religionsgemeinschaften lebt zwischen Rhein und Ruhr. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, welche religiösen Gruppen und Orte es vor unserer Haustür gibt und wie Religion dort gelebt wird. Wie feiern Hindus ihr großes Jahresfest im Hindu-Tempel in Hamm? Wer lebt im thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund? Wie sieht ein Gottesdienst in der afrikanischen Pfingstkirche in Mülheim aus? Und wie lässt sich diese religiöse Gegenwartskultur wissenschaftlich erforschen?
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Gesegnete Mahlzeit!

In allen (vormodernen) Gesellschaften waren gemeinsame Mahlzeiten ein Merkmal religiöser Feste. Das gemeinsame Essen stärkte den Zusammenhalt der Gruppe und half bei der Integration neuer Mitglieder. Im Schülerlabor erforschen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Festmählern im alttestamentlichen Israel und im antiken Rom und vergleichen sie mit der Rolle von Mahlzeiten in unserem heutigen Alltag.
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Könige gehen, Kochtöpfe bleiben - und viele neue Fragen

Die Bibel malt farbige Bilder vom Leben der Menschen in Israel und in der frühen Kirche. Was die Archäologie zu Tage bringt, ist oft weniger aufschlussreich und zeigt manch anderes Bild. Wenn "Könige gehen, Kochtöpfe bleiben": Welche Konsequenzen hat das eigentlich für das heutige Verständnis der Bibel? Im Schülerlabor gehen wir der Frage auf den Grund.
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Konflikt und Versöhnung

Konflikte gehören zu unserem Alltag. Ob in der Familie, mit Freunden oder Lehrern – keiner wird behaupten können, noch nie einen Streit ausgefochten zu haben. Ein Konflikt kann sehr schnell ausbrechen und ist verbunden mit Aggression, Beleidigung oder gar Gewalt zwischen den verfeindeten Parteien. Wie findet man angesichts solcher Verletzungen wieder zusammen? Kann das Leben weitergehen mit dem anderen, und wenn ja, wie?
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Leben im All -- auf der Suche nach der zweiten Erde

Die Suche nach Leben im All ist in den Medien aktuell ständig präsent. Nachrichten über Entdeckungen neuer erdähnlicher Planeten erreichen uns fast täglich. Die Suche nach Planeten in anderen Sternsystemen (sog. Exoplaneten) kann aufgrund technologischer Entwicklung nun auch auf erdähnliche Planeten ausgeweitet werden. Aber was ist bei der Suche technisch überhaupt möglich? Was haben (Satelliten-) Teleskope bisher geleistet? Würden wir Leben auf einem Exoplaneten von der Erde aus eigentlich nachweisen können?
Mit Hilfe von kleinen Experimenten z.B. Simulation von Atmosphärenspektroskopie, Wood-Effekt und chemisch und biologische Untersuchung von in-situ Proben aber auch Einblicken in die aktuelle Forschung durch Teilnahme an öffentlich zugänglichen Wissenschaftsprojekten gehen die Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund und erfahren und verstehen Verfahren zur Nachweisbarkeit von Leben.
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Von der Idee zum Text

Die ersten Schritte auf dem Weg zum eigenen wissenschaftlichen Text sind getan: Wir kennen das Thema unserer Facharbeit, haben uns eine konkrete Fragestellung überlegt und in der Bibliothek Literatur zum Thema besorgt – aber wie geht es nun weiter? 10 bis 12 leere Seiten sollen mit eigenen Gedanken, Argumenten, Zitaten und Fußnoten gefüllt werden, und das klar strukturiert und nach festen formalen Vorgaben. Gar nicht so einfach, hier einen Anfang zu finden! Gemeinsam mit Experten des Schreibzentrums der RUB erproben wir am eigenen Thema, wie aus einer ersten Idee ein wissenschaftlicher Text entstehen kann.
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Wissenschaft unter Dach und Fach

Als AutorIn einer Facharbeit sollen Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal „wie ein Wissenschaftler“ schreiben. Aber was ist eigentlich das Besondere an wissenschaftlichen Texten? Ist es egal, über welches Thema ich schreibe? Wie und wo finde ich passende Literatur? Welche Recherchemöglichkeiten nutzen Wissenschaftler im Internet? Und worauf muss ich achten, damit mein Text wissenschaftlichen Standards genügt?
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#Religion

Mit dem Aufkommen digitaler Medien und Social Media (z. B. Twitter, Instagram und YouTube) wird Religion auch virtuell sichtbar: Der Papst twittert und die muslimische Gebets-App ist im Supermarkt, auf der Arbeit und auch auf dem Schulhof zu hören. Auch YouTuber widmen sich dem Thema Religion. Digitale Medien und Religion stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Wie ist dieses Verhältnis aufzuschlüsseln? Wie verändert sich dadurch Religion? Wie sieht eine muslimische Gebets-App aus und was ist eine hinduistische Online-Puja? Und worüber twittert eigentlich der Papst?
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