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Die Suche nach des Pudels Kern

Goethes „Faust I" im Spiegel verschiedener Interpretationsansätze


Textinterpretation stellt LehrerInnen wie SchülerInnen im Literaturunterricht der Oberstufe immer wieder vor Herausforderungen. Gibt es eine allgemein gültige „richtige“ Interpretation? Welche Aspekte des Textes sind bei der Interpretation zu berücksichtigen? Was zeichnet eine gelungene Interpretation aus? Ist Interpretation etwas anderes als Analyse? Mit seiner facettenreichen Interpretationsgeschichte bietet sich Goethes „Faust I“ besonders dazu an, diesen Fragen nachzugehen.


Inhalt

Die „Kunst der Interpretation“ (Emil Staiger) hat in der germanistischen Wissenschafts-geschichte eine lange Tradition, und je nach Blickwinkel ändern sich die Parameter, an denen eine „gute Interpretation“ gemessen wird, immer wieder. Das Projekt möchte Schülerinnen und Schülern am Beispiel von Goethes Drama „Faust I“ die Vielschichtigkeit möglicher Interpretationsansätze nahebringen und aufzeigen, dass es nicht „die eine“ richtige Interpretation geben kann, sondern dass Interpretation immer auch bedeutet, sich diskursiv mit dem Text auseinanderzusetzen. Nach einer Beschäftigung mit den verschiedenen „Interpretationsschulen“, die die Literaturwissenschaft in den letzten 100 Jahren geprägt haben, werden die TeilnehmerInnen in einer Interpretationswerkstatt die verschiedenen Deutungsansätze an ausgewählten Szenen aus „Faust I“ selbst ausprobieren und anschließend miteinander in Beziehung setzen.
Das Projekt erfordert nicht notwendigerweise vertiefte Textkenntnisse des „Faust I“, ein erster Einstieg in das Thema mit einem Überblick über Handlung und Figuren des Dramas sollte aber bereits erfolgt sein.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Deutsch
  • kann in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden.
  • findet von 9 bis ca. 15 Uhr statt.
  • ist ohne Kostenbeteiligung.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).