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That's "smart"!

Sprachmitteln, mobile Technologie und Fluchterfahrung


Zuwanderer und Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, entstammen einer Vielzahl von sprachlichen Hintergründen. Da das Lernen der Landessprache meist mit Hürden verbunden ist, behelfen sich viele von ihnen zunächst mit ihren Englischkenntnissen – und auch viele deutsche Gesprächspartner greifen zur Sprachmittlung auf die englische Sprache zurück. Mobile Technologien können dabei eine hilfreiche Unterstützung sein.


Inhalt

In diesem Projekt bekommen die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Einblick in Herausforderungen, Schwierigkeiten, aber auch Erfolge, die Zugewanderte im Bereich der Kommunikation erleben, sowie in die Strategien, die sie nutzen, um Verständnisprobleme zu überwinden. Anschließend lernen sie interaktiv nützliche Apps und Websites kennen, die ihre Sprachmittlungskompetenzen hilfreich unterstützen können, um mit Menschen mit noch geringen Deutschkenntnissen zu kommunizieren und ihnen auch kompliziertere Sachverhalte verständlich zu machen.
Im Gespräch mit Menschen mit Fluchterfahrung erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die neu erworbenen Fähigkeiten „hands on“ in einer realen Sprachmittlungssituation anzuwenden und ihre Kompetenzen weiter auszubauen. Dabei lernen sie auch, dass Sprachmitteln über bloßes Übersetzen hinausgeht und trainieren ihre interkulturellen Kompetenzen.
Ein Projekt der Fakultät für Philologie, Englisches Seminar, Dr. Guyanne Wilson, Prof. Dr. Christiane Meierkord.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Englisch
  • kann mit bis zu 30 Personen durchgeführt werden.
  • dauert von 9 bis ca. 15 Uhr (inkl. Mittagspause).
  • ist ohne Kostenbeteiligung.
  • Das Projekt findet in englischer Sprache statt und erfordert fortgeschrittene Englischkenntnisse!
  • wird bilingual vom Typ A angeboten, d.h.
    erfordert fortgeschrittene Kenntnisse in der Fremdsprache, da sie als "Verkehrssprache" dient.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).