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Weltkrieg und Revolution

Bochum 1914-1920


Nach 2014 rückte der Erste Weltkrieg im Jahr 2018 erneut in den Fokus öffentlicher Erinnerung. Dabei ist der Blick nun besonders auf die Kriegserfahrungen, das Kriegsende, den Versailler Friedensvertrag und die Übergangsphase von der Kriegs- zur Friedenszeit gerichtet, die in Deutschland vor allem von Unruhen und der Revolution geprägt war. Mit diesen Themen und ihren lokalen Ausprägungen beschäftigt sich das Schülerprojekt zur Ausstellung „Zwischen Heimat, Front + Revolution. Bochum 1914-1920“ im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.


Inhalt

Wie erlebten die Bochumer Bürger den Kriegsalltag an der Front und in der Heimat? Gab es auch in Bochum eine Revolution? Und in welcher Form und welchem Geiste erinnerten sich die Bochumer in der folgenden Friedenszeit an den zurückliegenden Krieg? Schüler*innen der Sekundarstufe I können Antworten auf diese und weitere Fragen durch die angeleitete Arbeit in der Ausstellung finden. Anhand von sieben Themenschwerpunkten (von der Schlacht bei Virton bis hin zur lokalen Erinnerungskultur) erschließen sich die Schüler*innen in handlungsorientierter Auseinandersetzung mit Quellen und Ausstellungsstücken verschiedene Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg. Dabei werden sie von Geschichtsstudierenden durch die Ausstellung geführt und in den unterschiedlichen Bereichen bei der Bearbeitung der Exponate unterstützt. Die Schüler*innen erhalten so die Möglichkeit, das zeitlich entfernte und dadurch fremde Phänomen des Ersten Weltkriegs durch den lokalgeschichtlichen Zugang mit ihrer eigenen Lebenswelt in Verbindung zu bringen.
Die didaktische Konzeption zu diesem Projekt wurde durch Geschichtsstudierende der RUB in Zusammenarbeit mit dem Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte entwickelt. Neben dem geschichtskulturellen Anlass der Präsenz des Ersten Weltkriegs in den Medien, lässt sich das Projekt unmittelbar mit dem Inhaltsfeld 8 des Kernlehrplans Geschichte für die Sekundarstufe I („Imperialismus und Erster Weltkrieg“) verknüpfen.
Ein Projekt der Fakultät für Geschichte, Lehrstuhl Didaktik der Geschichte, Dirk Urbach; in Kooperation mit dem Stadtarchiv/Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Mittelstufe
  • Schulfächer:
    • Geschichte
  • kann in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden.
  • dauert von 10 bis ca. 16 Uhr, Termine nach Vereinbarung (bevorzugt montags und freitags).
  • ist ohne Kostenbeteiligung.
  • Veranstaltungsort: Stadtarchiv/Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47, Bochum.
  • Eine erste Bearbeitung der Thematik (zumindest im Sinne eines Überblicks über Ausbruch und Verlauf des Ersten Weltkrieges) sollte bereits erfolgt sein.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).