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Medien und ihre Auswirkungen

Kritische Interpretation empirischer Studienergebnisse


„Gewalt im Fernsehen macht aggressiv“, „Schlafprobleme bei Jugendlichen: eine Ursache könnte die Mediennutzug sein“, „Egoshooter machen Kinder gewalttätig“ – mit solchen Schlagzeilen berichten Medien regelmäßig über die Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen zu Auswirkungen und Risikofaktoren der Mediennutzung von Jugendlichen. Nach dem Motto „Zahlen lügen nicht“ werden Studienergebnisse dabei gerne als Beleg für eine glaubwürdige Berichterstattung genutzt. Aber wie kommen die Forscher zu diesen vermeintlich harten Fakten?


Inhalt

SchülerInnen werden im Alltag regelmäßig mit empirischen Studien und deren Ergebnissen konfrontiert. Meist nehmen sie dabei allerdings die Rolle der Testperson ein, die empirisch „beforscht“ wird. Im Schülerlabor versetzen sich die SchülerInnen stattdessen in die Lage kritischer Erziehungs- und SozialwissenschaftlerInnen und werten selbst eine Studie aus. Sie erfahren dabei, was bei der Interpretation der Ergebnisse zu beachten ist, damit diese auch tatsächlich das beantworten, was ursprünglich gefragt war. Gleichzeitig lernen sie, kritischer mit vermeintlich harten Fakten aus empirischen Untersuchungen umzugehen.

Das Projekt fördert die Ausbildung der Methodenkompetenz zur Analyse empirischer Erhebungsmethoden und Daten und bietet damit curriculare Anknüpfungsmöglichkeiten an die Kernlehrpläne der Sek. II für die Fächer Erziehungswiss. (MK 7-9) und Sozialwiss. (MK 2-3).

Ein Projekt der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, Institut für Erziehungswissenschaft, Pädagogische Psychologie, Dr. Valentina Nachtigall.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Psychologie , Pädagogik , Sozialwissenschaften
  • kann in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden.
  • dauert von 9 bis ca. 14 Uhr, Termine nach Vereinbarung.
  • ist ohne Kostenbeteiligung.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).