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Plastik in der Umwelt

Untersuchung deutscher Fließgewässer auf Belastungen durch Mikro- und Makroplastik


Plastikmüll landet weltweit in unseren Flüssen und gelangt so in die Ozeane. Die Verschmutzung durch Plastikmüll stellt für Gewässer und deren Bewohner aber eine enorme Belastung dar. Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, zunächst das Ausmaß und die Art der Verschmutzung durch Plastikmüll an unseren Flüssen zu untersuchen und zu dokumentieren.


Inhalt

Im Rahmen des Projekts Plastik in der Umwelt erforschen Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen von etwa sechs Personen das Vorkommen von Mikro- und Makroplastik an der Ruhr. Dafür wird an den Ruhrwiesen für einen Tag lang eine „Forscherstation“ eingerichtet.

Die Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen des Projekts wissenschaftliche Methoden zur Untersuchung von Fließgewässern kennen und beschreiten aktiv den Weg der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung (Anschluss an Kompetenzbereiche Erkenntnisgewinnung und Kommunikation). Bei der Arbeit im Team sollen u.a. die Fragen geklärt werden, von welcher Art der gefundene Müll ist, wie hoch die Belastung der Ufer mit Makroplastik ist und welche Faktoren das Vorkommen von Plastik beeinflussen.

Der Naturschutz bzw. die Verschmutzung der Umwelt mit Plastikmüll sind Themen mit gesellschaftlicher Relevanz. Da sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts auch mit den Folgen verschmutzter Gewässer für Mensch und Umwelt beschäftigen, erhalten sie die Möglichkeit, am aktuellen Diskurs teilzunehmen. Das Projekt Plastik in der Umwelt eignet sich besonders als Projekttag (bspw. zum Thema Naturschutz oder Nachhaltigkeit).

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Mittelstufe
      • Oberstufe: Einführungsphase
  • Schulfächer:
    • Biologie , Chemie
  • kann in Gruppen bis zu 28 Personen stattfinden
  • dauert von 9:00 bis ca. 15:00 Uhr (inkl. Mittagspause) Selbstverpflegung
  • ist ohne Kostenbeteiligung (evtl. fallen geringe Kosten für die Anreise an)
  • Das Projekt findet an der Ruhr statt. Die Stelle an der Ruhr ist mit dem Bus der Linie 350 erreichbar. Das Projekt ist ein Freilandprojekt - bitte informieren Sie sich über Allergien und ausreichenden Impfschutz Ihrer Schülerinnen und Schüler. Das Projekt findet im Rahmen eines Dissertationsprojekts im Kolleg MeMo-AKS statt und ist mit 3 Befragungen der Schülerinnen und Schüler à 20 Minuten verbunden (Kontaktaufnahme durch die Universität erfolgt etwa 3 Wochen vor dem Projekttag).
  • Dieses Projekt ist ein Sommerprojekt und wird nur zwischen dem 26.04.2021 und dem 08.10.2021 angeboten (exkl. Sommerferien). Termine können Sie hier direkt anfragen: Zur Onlinebuchung

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an das Koordinationsbüro des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 27081, @: schuelerlabor@rub.de).