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Radikale Transformation oder 'business as usual'?

Positionen zur Klimapolitik


Nicht erst durch Protestbewegungen wie „Fridays for Future“ ist der Klimawandel heute in aller Munde. Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass es sich um eine menschengemachte Klimakrise handelt. Andere gesellschaftliche Akteure leugnen dies nach wie vor. Welche Positionen und Argumente werden von den unterschiedlichen Seiten vorgebracht? Welche Lösungsvorschläge gibt es? Und was kann die Politik tun?


Inhalt

Die Menschheit verursacht seit der industriellen Revolution in zunehmendem Maße die Emission von Treibhausgasen, vor allem durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern. Durch die steigende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre wird zunehmend Sonnenenergie auf die Erde reflektiert, was zu einer Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes führt. Dieser Effekt wiederum verursacht die Erwärmung der Erdatmosphäre. Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor dieser Entwicklung. Eine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur um mehr als 2°C würde unter anderem zum unumkehrbaren Abschmelzen polarer Eiskappen führen, was irreversible, katastrophale Auswirkungen auf die gesamte Ökosphäre hätte. Klimaaktivisten und Wissenschaftler sprechen daher von einer Klimakrise. Auf der anderen Seite gibt es Positionen, die keinen Zusammenhang zwischen Erderwärmung und menschlicher Aktivität sehen.
Mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Positionen und Lösungsvorschläge unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure, welche die gesamte Breite der Argumentationen beispielhaft darstellen. Durch eine kreativ gestaltete Perspektivübernahme rückt die Komplexität und Kontroversität des Problems näher in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler.
Das Projekt bietet Anknüpfungspunkte an den Kernlehrplan Sozialwissenschaften für die Sekundarstufe II, z.B. im Inhaltsfeld 7 („Globale Strukturen und Prozesse“).
Ein Projekt der Fakultät für Sozialwissenschaft, Jun.-Prof. Dr. Karim Fereidooni, Prof. Dr. Martin Werding, Sebastian Klute, Elena Liedtke.

Organisatorisches

Dieses Projekt

  • richtet sich an Schülerinnen und Schüler der
    • Oberstufe
  • Schulfächer:
    • Sozialwissenschaften
  • kann in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden.
  • dauert von 9 bis ca. 14 Uhr, Termine nach Vereinbarung.
  • ist ohne Kostenbeteiligung.

Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an den Bereich Geisteswissenschaften des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 24723, @: schuelerlabor-gg@rub.de).