Physikalische Plasmen sind ein großer Bestandteil unseres Lebens, obwohl man sie als solche nicht immer wahrnimmt. Die Sonne ist das größte Plasma, das wir kennen. Aber auch kleinere Plasmaentladungen begegnen uns überall im Alltag, beispielsweise als Leuchtmittel.
Plasmen finden in der Industrie vielfältig Anwendung. Vor allem in der Mikroelektronik werden sie für die Herstellung von elektronischen Bauteilen und zur effizienten Dünnschichtherstellung verwendet.
Der mobile Plasmaworkshop soll einen Einblick in die physikalischen Eigenschaften von Plasmen geben. An verschiedenen Stationen untersuchen die Schüler*innen in Kleingruppen experimentell das Leuchten von Plasmen sowie die Bedeutung von elektrischen und magnetischen Feldern auf ein Plasma. Ziel ist es die Unterrichtsinhalte aus der Oberstufe mithilfe der Plasmaexperimente zu vertiefen. Dazu werden die Schlüsselexperimente aus dem Unterricht wiederholt und das Wissen auf den neuen Themenbereich der Plasmaphysik übertragen.
Die Experimente, welche bei einem Termin durchgeführt werden können:
- Experiment 1 - Bewegung von geladenen Teilchen in Feldern (Fadenstrahlrohr)
- Experiment 2 - Emission von Licht (Mikroplasmajet, Spektrometer)
- Experiment 3 - Stöße von Atomen I (Plasmaröhre)
- Experiment 4 - Stöße von Atomen II (Frank-Hertz Plasmaröhre)
- Experiment 5 - Plasmakugeln-Mikrowellenplasma & Plasmen durch Induktion (Gasgefüllte Glaskugeln, Mikrowellenherd)
Dieses Projekt
Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an das Koordinationsbüro des Schülerlabors
(Tel.: 0234 / 32 27081, @: schuelerlabor@rub.de).