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Geschichte - Projekte

Alles was Recht ist?

Wie fand eigentlich die Juristenausbildung in der römischen Antike statt - und was erwartet die Jurastudenten von heute? Im Gerichtslabor der Juristischen Fakultät schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines römischen Rechtsschülers und eines Juristen von heute, um die Unterschiede hautnah zu erfahren.
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Boten von "Endkampf" und Entnazifizierung

Munitionshülsen, Mützenabzeichen, Koppelschlösser, Münzen – noch heute kann man materielle Überbleibsel der Zeit zwischen 1933 und 1945 in großer Zahl auf Äckern und Feldern in ganz Deutschland finden. Wenn wir die richtigen Fragen stellen, erzählen uns diese archäologischen Fundstücke erstaunlich viel über die Geschichte des Dritten Reiches.
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China entschlüsseln

Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?
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Die Geschichte(n) der Dinge

Seit jeher gestaltet der Mensch seine Umwelt bewusst oder unbewusst. Ein Ausdruck ist das Sammeln und Ordnen von Gegenständen aus allen Bereichen des menschlichen Lebens nach unterschiedlichen Konzepten. Sammlungen (von Antiquitäten bis Yu-Gi-Oh!-Karten) begegnen uns nicht nur im Alltag. Auch Wissenschaftler aller Fachrichtungen stellen Objekte in wissenschaftlichen Sammlungen zusammen. Einige davon erforschen wir im Schülerlabor aus nächster Nähe.
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Geschichte im Film: Ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse, die Lust Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. In Deutschland ist gerade in den letzten 20 Jahren ein besonderes Interesse an Geschichtsfilmen zu beobachten. Thematisch dominiert die NS-Vergangenheit und seit kurzem auch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung. Filmproduktionen wie „Good bye, Lenin!“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2004), „Der Untergang“ (2005), „Die Flucht" (2007) oder jüngst das Nachkriegsepos „Tannbach" (2014) locken Millionen vor die Bildschirme und in die Kinos. Woher kommt diese Faszination an der eigenen Geschichte? Was können wir aus solchen Filmen lernen?
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Gesegnete Mahlzeit!

In allen (vormodernen) Gesellschaften waren gemeinsame Mahlzeiten ein Merkmal religiöser Feste. Das gemeinsame Essen stärkte den Zusammenhalt der Gruppe und half bei der Integration neuer Mitglieder. Im Schülerlabor erforschen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Festmählern im alttestamentlichen Israel und im antiken Rom und vergleichen sie mit der Rolle von Mahlzeiten in unserem heutigen Alltag.
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Hermann der Cherusker - ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse – die Lust, Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. Besonders Ereignisse, über die uns nur wenige historische Quellen berichten, lassen dabei einen großen Spielraum für historische Imagination und Neuerzählung. Am Beispiel der „Varusschlacht“ (9 n. Chr.) und dem daraus resultierenden Kult um Arminius/Hermann untersuchen wir Deutungsangebote für und Wirkung von Geschichtsfilmen auf den Zuschauer.
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Könige gehen, Kochtöpfe bleiben - und viele neue Fragen

Die Bibel malt farbige Bilder vom Leben der Menschen in Israel und in der frühen Kirche. Was die Archäologie zu Tage bringt, ist oft weniger aufschlussreich und zeigt manch anderes Bild. Wenn "Könige gehen, Kochtöpfe bleiben": Welche Konsequenzen hat das eigentlich für das heutige Verständnis der Bibel? Im Schülerlabor gehen wir der Frage auf den Grund.
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Komm spiel mit mir!

Spielzeuge und Spielsachen sind seit jeher ein Teil der Menschheitsgeschichte. Doch das Spielen hat sich in den letzten Jahrhunderten stark verändert: Wurde noch vor 30 Jahren hauptsächlich „draußen“ gespielt, ziehen heutzutage Spielekonsolen die Kinder in ihren Bann. Andere Spielsachen, wie Puppen oder Tierfiguren, haben dagegen schon eine erstaunlich lange Geschichte. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, wie Kinder früher gespielt haben – und ob diese Spiele auch heute noch Spaß machen.
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Münze und Macht

Krisengeplagte „Euro-Länder“ wie Griechenland sind als Inbegriff Europas in jüngerer Zeit in die politische Diskussion geraten. Die modernen Hellenen werden zwar als „Wiege des Abendlandes“ gerühmt – aber verstehen sie auch etwas von Finanzwirtschaft? Erstaunlicherweise gab es offenbar bereits im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. eine Art antike „Währungsunion“, initiiert von Korinth. Im Schülerlabor erforschen wir dieses wissenschaftlich umstrittene historische Phänomen anhand von echten antiken Münzen und ausgewähltem Quellenmaterial.
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Niemals vergessen?!

Für Gemeinschaften hat die Erinnerung der eigenen Vergangenheit eine große Bedeutung. In Deutschland steht vor allem die Zeit des Nationalsozialismus im Fokus der Erinnerungskultur. Angesichts des Grauens des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts wurde wiederholt die Forderung „Niemals vergessen!“ geäußert. Doch auch die Erinnerung an die NS-Zeit ist selektiv. Welche Geschichte des Nationalsozialismus wurde von wem erinnert und zu welchem Zweck erzählt? Im Schülerlabor gehen wir diesen Fragen exemplarisch an einem lokalen Fallbeispiel nach: der Erinnerung an Massenerschießungen durch Gestapo-Mitglieder in Dortmund im März und April 1945.
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Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte

Ein Schriftsteller schreibt Bücher – sollte man meinen. Doch was heute so selbstverständlich erscheint, war es in anderen Epochen der deutschen Literaturgeschichte keineswegs. Zahlreiche Faktoren beeinflussten, was ein Schriftsteller schrieb, wie und wo ein Schriftsteller arbeitete. Im Schülerlabor erkunden wir an historischen Beispielen, welche Linien unserer kulturellen Schreibtradition die zeitgenössische Literatur bis heute prägen.
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Von der Idee zum Text

Die ersten Schritte auf dem Weg zum eigenen wissenschaftlichen Text sind getan: Wir kennen das Thema unserer Facharbeit, haben uns eine konkrete Fragestellung überlegt und in der Bibliothek Literatur zum Thema besorgt – aber wie geht es nun weiter? 10 bis 12 leere Seiten sollen mit eigenen Gedanken, Argumenten, Zitaten und Fußnoten gefüllt werden, und das klar strukturiert und nach festen formalen Vorgaben. Gar nicht so einfach, hier einen Anfang zu finden! Gemeinsam mit Experten des Schreibzentrums der RUB erproben wir am eigenen Thema, wie aus einer ersten Idee ein wissenschaftlicher Text entstehen kann.
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Warum es nicht egal ist, wenn in China ein Sack Reis umfällt

Wir leben in einer globalisierten Welt. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) betreffen nicht nur ihre Mitgliedstaaten. Sie haben auch erhebliche Auswirkungen auf viele andere Staaten weltweit. Umgekehrt ist die EU nicht frei in ihren Entscheidungen, sondern beeinflusst von der Politikgestaltung zahlreicher Länder. Insbesondere die hochaktuelle Frage nach größerer Integration oder Desintegration in der EU ist nur mit Blick auf die politische und wirtschaftliche Rolle der EU in der internationalen Gemeinschaft zu beantworten. Ostasien, und hier vor allem China, kommt dabei besondere Bedeutung zu.
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Was macht die Münze so erfolgreich?

Sie ist ein "Erfolgsmodell" und "prägt" seit 3000 Jahren die menschliche Kultur. Doch wer hat sich schon mal gefragt: Was macht die Münze eigentlich so erfolgreich? In diesem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Münzen als historischem Material und den spannenden wissenschaftlichen Methoden der "Numismatik! auseinander.
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Wissenschaft unter Dach und Fach

Als AutorIn einer Facharbeit sollen Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal „wie ein Wissenschaftler“ schreiben. Aber was ist eigentlich das Besondere an wissenschaftlichen Texten? Ist es egal, über welches Thema ich schreibe? Wie und wo finde ich passende Literatur? Welche Recherchemöglichkeiten nutzen Wissenschaftler im Internet? Und worauf muss ich achten, damit mein Text wissenschaftlichen Standards genügt?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in der Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz "Eine Zensur findet nicht statt" folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer sie setzt und kontrolliert.
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