RUB » Alfried Krupp-Schülerlabor » Entdecken - Projekte

Projektübersicht

Derzeit bieten wir die unten stehenden Projekte an. Zur besseren Orientierung können Sie unsere Suchfunktion nutzen.

Alle Projekte in der Liste können Schulklassen und Schülergruppen zu frei wählbaren Terminen buchen.
Zur Terminabsprache kontaktieren Sie bitte unsere Koordinationsbüros für den Bereich MINT (schuelerlabor@rub.de, Tel. 0234-32-27081) oder GG (schuelerlabor-gg@rub.de, Tel. 0234-32-24723).

Außerdem bieten wir Projekte an, für die Schüler sich einzeln anmelden können, besonders in den Schulferien. Rechtzeitig vor den Ferien weisen wir darauf in unserem Newsletter und auf unserer Startseite daraufhin.

Alice in Wonderland - neu entdeckt

Alice im Wunderland ist heute nahezu jedem bekannt. Im geisteswissenschaftlichen Schülerlabor entdecken die Schüler "Alice im Wunderland" neu: als methodisches Material, anhand dessen außergewöhnliche wissenschaftliche Theorien vorgestellt werden: Lewis Carroll entführt den Leser nämlich auch in ein fiktives Laboratorium, in dem mit philosophischen Fragen experimentiert wird.
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Alles was Recht ist?

Wie fand eigentlich die Juristenausbildung in der römischen Antike statt - und was erwartet die Jurastudenten von heute? Im Gerichtslabor der Juristischen Fakultät schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines römischen Rechtsschülers und eines Juristen von heute, um die Unterschiede hautnah zu erfahren.
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Alte Worte - Neue Technik(en)

Vokabellernen im und für den Lateinunterricht ist für SchülerInnen nach wie vor eine der größten Herausforderungen und erfreut sich nicht gerade großer Beliebtheit. Anders als im Englischunterricht ist ein „learning by doing“ in Form einer produktiv-aktiven Vermittlung und Verwendung im Fach Latein nur sehr eingeschränkt möglich. Entsprechend werden die behandelten Vokabeln schlechter abgespeichert und müssen zum Erlernen deutlich häufiger umgewälzt und wiederholt werden.
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American Beauty

Miss America, Barbiepuppen, Hollywoodstars, Topmodels – überall begegnen uns in der heutigen westlichen Kultur vermeintlich schöne und ideale Körper. Aber wer oder was ist eigentlich schön? KulturwissenschaftlerInnen gehen davon aus, dass Schönheit und Vorstellungen vom idealen und ‚normalen‘ Körper kulturell, historisch und sozial konstruiert sind. Das heißt: Was als schön gilt ist historisch und kulturell verschieden und durch die jeweiligen Umstände bedingt.
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An der Schwelle zur Neuzeit

Wenn wir im Radio Songs über verlorene, vergangene oder nicht vergessene Liebe hören, dann steht dabei immer ein „Ich“, ein denkendes und fühlendes Subjekt, im Mittelpunkt. Aber diese Ich-Bezogenheit ist keineswegs selbstverständlich. Erst in der Neuzeit beginnt der europäische Mensch, sich über ein höchst persönliches Gefühl wie die Liebe selbst begreifen zu wollen.
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Anteile und Brüche erfahren

Durch eigenes Experimentieren und Ausprobieren lernen Schülerinnen und Schüler Brüche in verschiedenen Kontexten kennen. Ob beim Kuchenbacken, Farbenmischen oder Flaggenmalen - Brüche sind überall zu finden!
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Aspirin selbstgemacht

Aspirin ist der "Alleskönner" unter den Medikamenten und wirkt zum Beispiel gegen Kopf-, Glieder-, Rücken- oder Zahnschmerzen. Das Geheimnis ist die gut verträgliche und sehr wirksame Acetylsalicylsäure. In diesem Projekt stellen die Teilnehmer Aspirin selbst her und untersuchen das Syntheseprodukt mit analytischen Methoden.
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Auf den Spuren des Urknalls

Urknall, ferne Galaxien, dunkle Materie: Im Schülerlabor schlüpfen Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Teilchenforschers und werten "echte" Daten aus, die am Forschungs-zentrum CERN in Genf aufgezeichnet wurden. Sie identifizieren die Spuren von Elektronen, Quarks und Co. und erleben dadurch, wie Teilchenphysiker auf der ganzen Welt arbeiten.
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Auf den Spuren unserer Vorfahren

Die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, besitzen eigene DNA, die nur von der Mutter auf die Nachkommen vererbt wird. Durch Analyse der aus Mundschleimhautzellen gewonnenen eigenen mitochondrialen DNA kann man die Abstammung der mütterlichen Vorfahrenlinie über die letzten 100.000 Jahre zurückverfolgen. Die Schüler isolieren eigene DNA, vervielfältigen sie und trennen sie auf.
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Ausritt in das 17. Jahrhundert

Cervantes’ Roman „Don Quijote” hat die Literatur nicht nur im spanischsprachigen Raum entscheidend geprägt und gilt heute als eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur. Nach über vierhundert Jahren liefert der Mann aus La Mancha den Literaturwissenschaftlern immer noch Stoff für Diskussionen und wissenschaftliche Untersuchungen.
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Über Stock und Stein

Es könnte so einfach sein: Punkt A und Punkt B verbindet man mit einer Straße. Wären da nicht auf dem Weg dorthin unterschiedliche Böden... Was tun? In diesem Projekt lernen die Straßenbaumeister von morgen bereits heute mit realen Materialien, wie sie solche Probleme intelligent lösen. Ziel ist, dass die Teilnehmer die einzelnen Bestandteile der Straße als Baustoffe ansehen. Um Probleme selbstständig lösen zu können, müssen sie verschiedene Faktoren aus Geologie, Physik und Verkehrswesen berücksichtigen und in die Planung mit einbeziehen.
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Bau einer Ampelanlage

Damit der Straßenverkehr zügig und ungefährlich funktioniert, werden in der Regel Ampelanlagen eingesetzt. Dabei stehen Zuverlässigkeit und Flexibilität der Anlagen im Vordergrund. In diesem Projekt bauen die Schülerinnen und Schüler eine mechanische und eine digitale Ampel, deren Vor- und Nachteile im Anschluss diskutiert werden.
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Besser geht's nicht? Wir untersuchen unseren Unterricht

Unterricht einmal ganz anders! Denn in diesem Projekt geht es darum, den Unterricht selbst zum Thema zu machen. Die Teilnehmer erforschen zentrale Dimensionen wie Klassenführung, Motivation, methodische Gestaltung, Lern- und Unterrichtsklima und sammeln so selbstständig erste Erfahrungen mit ausgewählten Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung.
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Bestanden?! – Von Bernoulliketten und Binomialverteilungen

Ob in der Fahrschule oder der Universität: Multiple-Choice-Tests stellen Prüflinge immer wieder vor Herausforderungen. Aber die Antworten sind ja bereits vorgegeben. Also kann man doch auch einfach raten und bestehen, oder? Wie wahrscheinlich ist es denn, einen solchen Test zu bestehen, wenn man absolut keine Ahnung hat? Kann man sich die Zeit zum Lernen nicht einfach sparen, wenn die Chance zum Bestehen groß genug ist? Dieser Frage gehen die Schülerinnen und Schüler im Modultag „Bestanden?!“ nach und erarbeiten sich aktiv, selbstständig und experimentell die Formel zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit einer Trefferanzahl in einer Bernoulli-Kette.

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Bioethik im Diskurs

Die Summer School „Bioethik im Diskurs“ lädt Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1/Q2 auch in diesem Jahr ein, sich mit dem Themenfeld der Bioethik auseinanderzusetzen: von Sterbehilfe, Präimplantationsdiagnostik und Organtransplantation über Tierethik, Klimawandel und „Designer-Babys“ bis hin zur genetischen Veränderung von Mensch und Natur. Im geisteswissenschaftlichen Bereich des Alfried Krupp-Schülerlabors erhalten die Jugendlichen am 21. und 22. September 2017 konkrete Einblicke in das wissenschaftliche und interdisziplinäre Lernen und Arbeiten. Dabei soll nicht nur grundlegendes Interesse für Wissenschaft und Forschung geweckt, sondern auch die Begeisterung für die im Projekt ineinandergreifenden Fachwissenschaften weitergegeben werden.
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Black America

„What happens to a dream deferred?“, fragt der afro-amerikanische Lyriker Langston Hughes in seinem Gedicht „Harlem“ (1951) und verweist damit wenige Jahre vor dem Civil Rights Movement auf den noch unverwirklichten Traum gleicher Rechte und Freiheiten für Afro-Amerikaner. Doch wie ist die Situation in den USA heute? Inwiefern ist das Ziel einer "post-racial multicultural society“ verwirklicht vor dem Hintergrund vermehrter Fälle von Polizeigewalt gegenüber afro-amerikanischen Bürgern in den letzten Jahren und fortwährender Ungleichheiten zwischen „black“ und „white“? Was ist überhaupt afro-amerikanische Identität und was bedeutet es, schwarz zu sein? Welche Geschichte der Unterdrückung und des späteren Widerstands gegen Unterdrückung steht letztlich hinter gegenwärtigen Ereignissen?
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Blaumachen im Schülerlabor

Der blaue Farbstoff "Indigo" wird heute fast nur noch künstlich hergestellt und zum Beispiel zum Färben von Jeans verwendet. Pro Jeanshose benötigt man ca. 10 Gramm Indigo. Der jährliche Indigoverbrauch liegt weltweit bei etwa 14.000 Tonnen. In diesem Projekt isolieren die Schülerinnen und Schüler den Farbstoff aus Jeans, färben Baumwolle mit Indigo und untersuchen blaue Farbstoffe in Lebensmitteln.
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Boten von "Endkampf" und Entnazifizierung

Munitionshülsen, Mützenabzeichen, Koppelschlösser, Münzen – noch heute kann man materielle Überbleibsel der Zeit zwischen 1933 und 1945 in großer Zahl auf Äckern und Feldern in ganz Deutschland finden. Wenn wir die richtigen Fragen stellen, erzählen uns diese archäologischen Fundstücke erstaunlich viel über die Geschichte des Dritten Reiches.
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China entschlüsseln

Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?
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Das hatte ich schon gemacht gehabt!

„Das hatte ich schon gemacht gehabt!“ – sind solche Konstruktionen regelkonform gebildet oder einfach nur „doppelt gemoppelt“ und demnach regelwidrig? In diesem Projekt erforschen wir, ob es sich bei den doppelten Perfektbildungen um ein typisches Beispiel von Sprachverfall à la Bastian Sick handelt oder ob sich die Verwendung durch Grammatikalisierungsprozesse begründen und rechtfertigen lässt.
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Das Wörterbuch im Kopf

Wenn wir uns mit anderen unterhalten, produzieren wir etwa zwei bis drei Wörter pro Sekunde. Dabei machen wir uns selten klar, dass wir jedes Wort erst aus unserem mentalen Lexikon im Langzeitgedächtnis abrufen müssen, das tausende Einträge für Formen und Bedeutungen von Wörtern enthält. Im Schülerlabor erforschen die Teilnehmer durch Sprachexperimente, welche Vorgänge beim Zugriff auf das mentale Lexikon ablaufen.
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Der kälteste Ort in Bochum

Er liegt bei minus 273,15 Grad Celsius, einer Temperatur, bei der alle Teilchen der Materie erstarren: der absolute Nullpunkt. Was bei tiefsten Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zum Beispiel mit Metallen passiert, erfahren die Teilnehmer in diesem Projekt. Experimente mit Flüssigstickstoff und Flüssighelium bieten einen faszinierenden Einblick in die Welt nahe des absoluten Nullpunktes.
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Die alltägliche Erklärungsnot

Ein Herrscher befiehlt, er argumentiert nicht. Ein Diener gehorcht, er argumentiert nicht. Beide, der Herrscher und der Diener, argumentieren nicht: Sie handeln. Wir argumentieren, wenn wir nicht weiter wissen. Wir wissen nicht weiter, wenn Anderes möglich ist: eine andere Tatsache, eine andere Sicht – auf dieselbe Tatsache. Aber warum kann sich die eine Position und der eine Redner in der alltäglichen Argumentation durchsetzen und die oder der andere nicht?
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Die Geschichte(n) der Dinge

Seit jeher gestaltet der Mensch seine Umwelt bewusst oder unbewusst. Ein Ausdruck ist das Sammeln und Ordnen von Gegenständen aus allen Bereichen des menschlichen Lebens nach unterschiedlichen Konzepten. Sammlungen (von Antiquitäten bis Yu-Gi-Oh!-Karten) begegnen uns nicht nur im Alltag. Auch Wissenschaftler aller Fachrichtungen stellen Objekte in wissenschaftlichen Sammlungen zusammen. Einige davon erforschen wir im Schülerlabor aus nächster Nähe.
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Die gestreute Strahlung

Mit dem Comptoneffekt lässt sich zeigen, dass Photonen sowohl Teilchen- als auch Welleneigenschaften besitzen. In diesem Projekt "beschießen" die Teilnehmer freie Elektronen in Plexiglas mit Röntgenstrahlung und weisen mithilfe eines Zählrohres die gestreute Strahlung nach.
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Die Invertase - fleißig wie eine Biene

Honig ist ein faszinierendes Nahrungsmittel mit einer außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte. Die Betrachtung der Herstellung des Honigs durch die Biene soll den Einstieg liefern, um grundlegendes Wissen über den Aufbau von Zuckern sowie den Ablauf von Enzymreaktionen zu gewinnen und selbstständig nach diesem Vorbild eine biokatalytische Synthese eines Kunsthonigs zu planen und durchzuführen.
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Die Kunst des Reisens

Ob zu Fuß, zu Pferd, mit der Kutsche, dem Schiff oder per Auto, Bahn und Flugzeug – seit jeher zieht es den Menschen hinaus in die Welt, seine gewohnte Umgebung hinter sich lassend. Nicht nur der Komfort und die Geschwindigkeit, sondern auch die Motivation, welche die Reisenden antreibt, haben sich im Laufe der Zeit jedoch erheblich gewandelt. Im Schülerlabor untersuchen wir, was frühere von heutigen Reisenden unterscheidet.
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Die Suche nach des Pudels Kern

Textinterpretation stellt LehrerInnen wie SchülerInnen im Literaturunterricht der Oberstufe immer wieder vor Herausforderungen. Gibt es eine allgemein gültige „richtige“ Interpretation? Welche Aspekte des Textes sind bei der Interpretation zu berücksichtigen? Was zeichnet eine gelungene Interpretation aus? Ist Interpretation etwas anderes als Analyse? Mit seiner facettenreichen Interpretationsgeschichte bietet sich Goethes „Faust I“ besonders dazu an, diesen Fragen nachzugehen.
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Ein blaues Wunder erleben

Was haben Mottensäckchen, Teemischungen und Parfüms gemeinsam? Viele dieser Produkte enthalten Bestandteile des Lavendels, der charakteristisch riechenden Pflanze, die im Süden Frankreichs die Provence in ein weites, blaues Farbenmeer verwandelt. In diesem Projekt untersuchen die Teilnehmer, ob sich Lavendelöl künstlich herstellen lässt.
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Eine Pudelmütze fürs Haus

Vom Energiepass bis zum "autarken" Haus der Zukunft: Die richtige Wärmedämmung spart nicht nur enorm viel Geld, sondern ist auch ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz. Mit der "Pudelmütze" fürs Haus beschäftigen sich Schüler der Klassen 9 und 10 in diesem neuen Projekt. Rund um Wärmedämmung, -kapazität und -leitung lernen sie spannende Zusammenhänge kennen und können ihr vorhandenes Wissen praktisch anwenden.
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Energieumwandlung im Vergleich

Der weltweite Energiebedarf steigt: Entscheidend ist heute, Energie so effizient wie möglich umzuwandeln (zum Beispiel in elektrischen Strom oder in Heizwärme) und sie anschließend so schonend und sparsam wie möglich einzusetzen. In diesem Gemeinschaftsversuch experimentieren die Teilnehmer mit drei derzeitigen und zukünftigen Systemen der Energieumwandlung und vergleichen sie: Brennstoffzelle, Dampfturbine und Windkraft.
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Europas Geburt

700 vor Christus im archaischen Griechenland: Durch den Zusammenbruch der großen Reiche im Osten steht die antike Welt vor einem historischen Neuanfang, der unsere Gesellschaft heute noch prägt. In der Rolle von Adligen, Großbauern oder Arbeitern treffen sich die Schülerinnen und Schüler auf der Agora, dem zentralen Versammlungsplatz, und schaffen eine neue gesellschaftliche Ordnung.
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Flatland

Der Roman Flatland – A Romance of Many Dimensions von Edwin A. Abbott (1838-1926) zählt zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur, ist aber eigentlich eine Gesellschaftssatire aus dem viktorianischen England.
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Götter, Feste, Rituale

Das Ruhrgebiet ist alles andere als grau: Eine bunte Vielfalt an etwa 200 Religionsgemeinschaften lebt zwischen Rhein und Ruhr. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, welche religiösen Gruppen und Orte es vor unserer Haustür gibt und wie Religion dort gelebt wird. Wie feiern Hindus ihr großes Jahresfest im Hindu-Tempel in Hamm? Wer lebt im thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund? Wie sieht ein Gottesdienst in der afrikanischen Pfingstkirche in Mülheim aus? Und wie lässt sich diese religiöse Gegenwartskultur wissenschaftlich erforschen?
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Gen-Food oder nicht? Das ist hier die Frage

Popcorn, Tortilla-Chips und andere Mais-Snacks erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Seit einiger Zeit verunsichern uns jedoch Berichte über nicht deklarierte genmanipulierte Produkte den Appetit. Wird bei uns genveränderter Mais in Lebensmitteln verarbeitet und ohne entsprechende Kennzeichnung verkauft? In diesem Projekt sollen die Teilnehmer überprüfen, ob tatsächlich in handelsüblichen Snacks genveränderter Mais mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR ) nachgewiesen werden kann.
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Geschichte im Film: Ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse, die Lust Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. In Deutschland ist gerade in den letzten 20 Jahren ein besonderes Interesse an Geschichtsfilmen zu beobachten. Thematisch dominiert die NS-Vergangenheit und seit kurzem auch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung. Filmproduktionen wie „Good bye, Lenin!“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2004), „Der Untergang“ (2005), „Die Flucht" (2007) oder jüngst das Nachkriegsepos „Tannbach" (2014) locken Millionen vor die Bildschirme und in die Kinos. Woher kommt diese Faszination an der eigenen Geschichte? Was können wir aus solchen Filmen lernen?
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Gesegnete Mahlzeit!

In allen (vormodernen) Gesellschaften waren gemeinsame Mahlzeiten ein Merkmal religiöser Feste. Das gemeinsame Essen stärkte den Zusammenhalt der Gruppe und half bei der Integration neuer Mitglieder. Im Schülerlabor erforschen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Festmählern im alttestamentlichen Israel und im antiken Rom und vergleichen sie mit der Rolle von Mahlzeiten in unserem heutigen Alltag.
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Grammatik-Workout Latein

Für Lateinlernende gilt ähnlich wie für Sportler: Ohne ein effizientes „Workout“ der für die Lektüre notwendigen „Muskeln“, wie der Wortschatzsicherung und -erweiterung und besonders der Grammatik, fehlt die notwendige „Power“, um lateinische Texte erschließen zu können. Im „Grammatik-Workout“ trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre „Latein-Muskeln“, um nach der Spracherwerbsphase auch im nächsten „Level“ – der Lektürephase – fit zu werden.
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Heilige Kriege?

Die Kreuzzüge des „christlichen Abendlandes“ waren strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege im Hoch- und Spätmittelalter, die sich vor allem gegen muslimische Staaten im Nahen Osten richteten. Im Schülerlabor untersuchen wir, wie sich diese Ereignisse auch heute noch in unterschiedlichen Medien spiegeln und welche Positionen und Werte dargestellt werden. Gleichzeitig bekommen die SchülerInnen die Möglichkeit, eigene Interpretationen kreativ und spielerisch in einem von drei Projekten umzusetzen.
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Hermann der Cherusker - ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse – die Lust, Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. Besonders Ereignisse, über die uns nur wenige historische Quellen berichten, lassen dabei einen großen Spielraum für historische Imagination und Neuerzählung. Am Beispiel der „Varusschlacht“ (9 n. Chr.) und dem daraus resultierenden Kult um Arminius/Hermann untersuchen wir Deutungsangebote für und Wirkung von Geschichtsfilmen auf den Zuschauer.
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High Resolution - Forschung im Fokus

An welchen Themen arbeiten Wissenschaftler in der Chemie heute? Wie arbeiten sie miteinander? Wie kommunizieren Forscher über ihr Wissen? Die Antworten auf diese Fragen erfahren die Schüler im Projekt „High Resolution – Forschung im Fokus“ zu den Arbeiten des RESOLV Cluster of Excellence EXC 1069.
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Italien zwischen Norden und Süden

Seit mehr als 150 Jahren ist Italien eine politische Einheit. Gleichwohl herrscht im kollektiven Denken Italiens ein dualistisches Bild vor: das Bild eines Landes, das durch eine imaginäre Linie ungefähr auf Höhe Roms in einen fortschrittlichen und reichen Centro-Nord und einen rückständigen und armen Mezzogiorno im Süden getrennt wird. Die schwierige Beziehung zwischen Norden und Süden, Settentrione und Meridione, stellt heute eines der Hauptprobleme der italienischen Gesellschaft dar, dem man in den föderalistischen bzw. separatistischen Bestrebungen der Lega Nord, in den Zeitungen, in den zahlreichen Foren im Netz, im Kino und im italienischen Alltag begegnet.
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Kakaobutter und Sojaöl

Schokolade kennt jeder; aber der "Stoff", aus dem diese Köstlichkeit gewonnen wird? An diesem Projekttag erhalten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, aus Kakaobohnen Kakaobutter zu isolieren. Dabei wenden sie eine klassische Fachmethode der Chemie an: die Extraktion mit der Soxhlet-Apparatur. Was unterscheidet aber Kakaobutter beispielsweise von Sojaöl? Entsprechende Nachweisreaktionen liefern die Antworten.
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Könige gehen, Kochtöpfe bleiben - und viele neue Fragen

Die Bibel malt farbige Bilder vom Leben der Menschen in Israel und in der frühen Kirche. Was die Archäologie zu Tage bringt, ist oft weniger aufschlussreich und zeigt manch anderes Bild. Wenn "Könige gehen, Kochtöpfe bleiben": Welche Konsequenzen hat das eigentlich für das heutige Verständnis der Bibel? Im Schülerlabor gehen wir der Frage auf den Grund.
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KEMIE: Kinder Erleben Mit Ihren Eltern Chemie

KEMIE - Kinder erleben mit ihren Eltern Chemie: Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6 experimentieren von Oktober bis Juni mit einem Elternteil einmal im Monat bei uns im Schülerlabor.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.rub.de/kemie.
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Kleine Wellen

Fast jeder hat zuhause ein Mikrowellengerät stehen. Und fast jeder kennt Aussagen wie "Metall darf nicht in die Mikrowelle" oder "Essen aus der Mikrowelle ist ungesund". Aber stimmt das? Und wie werden Speisen im Mikrowellengerät eigentlich erwärmt? Diesen und anderen Fragen wird in diesem Projekt mit handelsüblichen Mikrowellengeräten nachgegangen.
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Klimawandel - Bedrohung oder Chance?

„Climate change is the single greatest threat to a sustainable future. But, at the same time, adressing the climate challenge presents a golden opportunity to promote prosperity, security and a brighter future for all.“ (Ban Ki-Moon, 2014)
Der vom Menschen gemachte Klimawandel ist real und seine katastrophalen Folgen bekommt die gesamte Menschheit zu spüren. Auf der Klimakonferenz in Paris im Jahre 2015 hat sich die internationale Staatengemeinschaft daher auf ein globales Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels geeinigt. Doch die meisten Staaten tun sich immer noch schwer damit, die selbstgesteckten Ziele auch in die Tat umzusetzen. Was sind die Gründe dafür? Und wie könnten alternative Lösungsstrategien für unsere bisherige Art zu leben und zu wirtschaften aussehen?

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Komm spiel mit mir!

Spielzeuge und Spielsachen sind seit jeher ein Teil der Menschheitsgeschichte. Doch das Spielen hat sich in den letzten Jahrhunderten stark verändert: Wurde noch vor 30 Jahren hauptsächlich „draußen“ gespielt, ziehen heutzutage Spielekonsolen die Kinder in ihren Bann. Andere Spielsachen, wie Puppen oder Tierfiguren, haben dagegen schon eine erstaunlich lange Geschichte. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, wie Kinder früher gespielt haben – und ob diese Spiele auch heute noch Spaß machen.
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Konflikt und Versöhnung

Konflikte gehören zu unserem Alltag. Ob in der Familie, mit Freunden oder Lehrern – keiner wird behaupten können, noch nie einen Streit ausgefochten zu haben. Ein Konflikt kann sehr schnell ausbrechen und ist verbunden mit Aggression, Beleidigung oder gar Gewalt zwischen den verfeindeten Parteien. Wie findet man angesichts solcher Verletzungen wieder zusammen? Kann das Leben weitergehen mit dem anderen, und wenn ja, wie?
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Krabbeln, Kriechen, Rollen - Mobile Robotik mit Fischertechnik

Den Standardroboter aus Fischertechnik kann ja jeder bauen - doch wer tunt ihn so, dass er zum schnellsten Roboter des Schülerlabors wird? Ob rollende oder laufende Roboter besser unterwegs sind, ob sie sich sehend oder tastend besser in ihrer Umwelt orientieren, das sollen die Schülerinnen und Schüler herausfinden. Wir bauen nicht nach, was andere vorgeben: Hier sind eigene Ideen gefragt.
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Leben in der Krise

Gut vier Jahre dauert nun schon die schwerste Weltfinanz- und -wirtschaftskrise der Nachkriegszeit an, die als Bankenkrise begann und sich zur Krise Europas ausgeweitet hat. Im Schülerlabor gehen die Teilnehmer als Reporter "auf die Reise". Sowohl aus unterschiedlichen Medien als auch durch Interviews erforschen sie, wie die Menschen "vor Ort" die heutige Situation erfahren und was diese für die Zukunft bedeutet.
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Lebensweg eines Makromoleküls

Gibt es statt Erdöl alternative Ressourcen zur Herstellung makromolekularer Werkstoffe? Ja! Immer häufiger werden nachwachsende Rohstoffe als Ausgangsmaterial genutzt. Auch die in der Medizin als resorbierbares Nahtmaterial eingesetzte Polymilchsäure wird über mehrere Zwischenschritte aus der in Kartoffeln oder Mais enthaltenen Stärke synthetisiert. In diesem Projekt untersuchen die Teilnehmer die Synthese und den Abbau dieses besonderen Makromoleküls.
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Let's do Donut!

Das Volumen von komplexen dreidimensionalen Objekten ist nicht trivial zu berechnen. Der klassische Donut ist dafür ein gutes Beispiel. Mit Hilfe des Rotationskalküls und mehrerer Vorarbeiten ist dies am Ende ganz einfach.
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Mathematik Be-Greifen

Mathematik ist überall: Keine CD, kein Handy, kein Auto und kein Wetterbericht funktioniert ohne mathematische Erkenntnisse - sie ist die Grundlage aller Naturwissenschaft und Technik. In diesem Projekt erfahren die Teilnehmer die Mathematik als Wissenschaft zum Anfassen. An anschaulichen Modellen experimentieren die Schüler mit erstaunlichen mathematischen Phänomenen.
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Mathematik und Fußball

Gibt es für den Platzwart einen möglichst ökonomischen Weg, wenn er nach jedem Fußball spiel die Linien nachzieht? Sind manche Elfmeter wirklich unhaltbar? Und wie wird ein Spielplan erstellt? Auf der Suche nach Fragen und Antworten lernen Schülerinnen und Schüler, die Fußballwelt durch die mathematische Brille zu sehen.
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Münze und Macht

Krisengeplagte „Euro-Länder“ wie Griechenland sind als Inbegriff Europas in jüngerer Zeit in die politische Diskussion geraten. Die modernen Hellenen werden zwar als „Wiege des Abendlandes“ gerühmt – aber verstehen sie auch etwas von Finanzwirtschaft? Erstaunlicherweise gab es offenbar bereits im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. eine Art antike „Währungsunion“, initiiert von Korinth. Im Schülerlabor erforschen wir dieses wissenschaftlich umstrittene historische Phänomen anhand von echten antiken Münzen und ausgewähltem Quellenmaterial.
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Mit Strahlen sehen

Röntgenstrahlung ist Schülern in der Regel nur vom Arztbesuch bekannt. Wie Röntgenstrahlung entsteht und wie sie sich zusammensetzt, erfahren die Teilnehmer in diesem Projekt.
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Mythen rund um Spinat

Die Menschheit hat Mythen schon immer genutzt, um die Natur zu erklären. Warum geht die Sonne auf und unter? Die Völker der Antike kannten den Gott Phaeton, der den Sonnenwagen über den Himmel zieht. Die Naturwissenschaft stellte solche Mythen auf die Probe und den Göttern eine rationale Erklärung entgegen. Dazu bedarf es einer guten Methodik – und überzeugender Darstellung der Erkenntnisse. Auch heute halten sich noch Mythen. Einige von diesen Mythen betreffen unsere Ernährung. Angeblich macht Spinat stark. Angeblich ist aufgewärmter Spinat aber giftig. Auch diese modernen Mythen können wir mit den Mitteln der Naturwissenschaft überprüfen.
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Niemals vergessen?!

Für Gemeinschaften hat die Erinnerung der eigenen Vergangenheit eine große Bedeutung. In Deutschland steht vor allem die Zeit des Nationalsozialismus im Fokus der Erinnerungskultur. Angesichts des Grauens des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts wurde wiederholt die Forderung „Niemals vergessen!“ geäußert. Doch auch die Erinnerung an die NS-Zeit ist selektiv. Welche Geschichte des Nationalsozialismus wurde von wem erinnert und zu welchem Zweck erzählt? Im Schülerlabor gehen wir diesen Fragen exemplarisch an einem lokalen Fallbeispiel nach: der Erinnerung an Massenerschießungen durch Gestapo-Mitglieder in Dortmund im März und April 1945.
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Nur Fliegen ist schöner ...

Warum können tonnenschwere Flugzeuge fliegen? Das Geheimnis verbirgt sich vor allem in den Tragflächen. In diesem Projekt lernen die Teilnehmer, welchen Einfluss die Form der Tragflächen, das so genannte Profil, und der Winkel zum Luftstrom, der Anstellwinkel, haben. In Experimenten gehen sie dem Zusammenhang zwischen Auftriebs- und Luftwiderstandskraft auf den Grund. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse bauen die Schüler eigene kleine Flügel und probieren sie am Modellflugzeug aus.
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Nur keinen Stress

Stress ist mittlerweile ein alltägliches Phänomen – er begegnet uns in der Schule, auf der Arbeit und auch im Alltag. Seine Auswirkungen wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sogar zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt. Gerade Schülerinnen und Schüler sind betroffen: So zeigt eine aktuelle Studie, dass bereits jeder dritte unter Stress-Symptomen leidet.
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Ortsbegehungen

Kunst ist Kunst, wenn sie im Museum steht – oder? Was macht eigentlich Kunst zu Kunst? Kann man sie immer auf den ersten Blick erkennen? Wie nehmen wir Kunst wahr? Auf dem Campus der Ruhr-Universität, der im Stil einer Kunst- und Architekturlandschaft der 1960er Jahre gestaltet ist, lässt sich an überraschenden Orten immer wieder Kunst entdecken. Der Vergleich mit Kunstwerken im klassischen Museumsraum zeigt, wie Kunst im öffentlichen Raum unser Stadtbild prägt.
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Plus-Minus!

Ganz nach dem Motto "Jetzt gehts unter Null - was das Wetter kann, das können wir auch!" begeben sich Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach negativen Zahlen aus dem Alltag und lernen spielerisch die negative Seite der Zahlengerade kennen.
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Radioaktivität ist überall

Radioaktivität ist überall: Nicht nur in Kernkraftwerken oder im "Atommüll" kommt sie vor, sondern auch in der Natur - so wachsen zum Beispiel Paranüsse auf uranhaltigem Boden. Dieses Projekt zeigt verschiedene Nachweismethoden für Radioaktivität, charakterisiert sie und untersucht den radioaktiven Zerfall.
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Rechtsextremismus heute

Die massive Zunahme von Gewalt gegen Flüchtlinge, der große Zulauf für rechte Demonstrationen (Stichwort „PEGIDA“): Auch ohne starke parlamentarische Präsenz stehen extrem Rechte 2016 im Zentrum gesellschaftlicher und politischer Probleme. Das bestätigt die sozialwissenschaftliche Forschung, die menschenfeindliche Einstellungen nicht nur an den politischen Rändern, sondern gerade in der Mitte der Gesellschaft verortet.
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Russisch - wozu?!

Wusstest Du, dass Russisch:
- von über 200 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen wird und weit über Russland hinaus verbreitet ist?
- in Deutschland nach Deutsch die am häufigsten gesprochene Sprache ist und über drei Millionen Menschen in Deutschland mit russischsprachigem Hintergrund leben?
- die im Internet am zweithäufigsten verwendete Sprache ist?
- zu den slavischen Sprachen gehört und sich über Russisch andere slavische Sprachen erschließen lassen?
- durch seine vielseitige Grammatik und den reichen Wortschatz eine Sprache ist, die auf vielfältige Art und Weise wissenschaftlich erforscht werden kann?

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Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte

Ein Schriftsteller schreibt Bücher – sollte man meinen. Doch was heute so selbstverständlich erscheint, war es in anderen Epochen der deutschen Literaturgeschichte keineswegs. Zahlreiche Faktoren beeinflussten, was ein Schriftsteller schrieb, wie und wo ein Schriftsteller arbeitete. Im Schülerlabor erkunden wir an historischen Beispielen, welche Linien unserer kulturellen Schreibtradition die zeitgenössische Literatur bis heute prägen.
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Shakespeare or "Shakesfear"?

Shakespeares Dramen zählen nach wie vor zu den meist gespielten in den Theatern der Welt. Dieses Projekt dient als Einführung in die Welt Shakespeares und das Elisabethanische Zeitalter.
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Soap Opera(tions)

Jeder kennt es, jeder benutzt es - jeden Tag: das Duschgel. Doch kaum jemand fragt sich, was darin eigentlich enthalten ist. In diesem Projekt ergründet ihr Gemeinsamkeiten von Duschgelen, zum Beispiel die Inhaltsstoffe, die uns sauber werden lassen und zu einer Schaumbildung unter der Dusche führen. Ihr habt die Möglichkeit, Versuche zu den Funktionen der Hauptinhaltstoffe von Duschgelen zu machen und erzeugt einen Duftstoff.
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Soziale Ungleichheiten in Deutschland

Ob es um Geschlechterverhältnisse, Bildung, Arbeit oder Einkommensverteilungen geht: Soziale Ungleichheiten sind auch in Wohlfahrtsgesellschaften omnipräsent. Sie schlagen sich in sozialen Entwicklungen und Strukturen nieder und beeinflussen alltägliche zwischenmenschliche Interaktionen aller Gesellschaftsmitglieder, auch wenn diese es nicht (immer) merken. Soziale Ungleichheiten sind keineswegs unveränderbar oder gar natürlich, sondern werden im Handeln (re-)produziert und erhalten erst so sozialstrukturelle Wirkungsmacht.
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Steig' ein!

Was hat eine Bahnfahrt oder der Gang auf dem Flur mit Mathematik zu tun? Im Projekt "Steig ein!" lernen die Schüler den Begriff der Steigung alltagsnah kennen, z.B. zur Beschreibung einer Fahrt mit der U-Bahn.
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Strom aus Wind

Windenergie ist sauber, umweltfreundlich und unerschöpflich: Doch wie setzt man die Kraft des Windes in elektrische Energie um, die wir für unser tägliches Leben brauchen? In diesem Projekt lernen die Teilnehmer am Modell mit Ventilator, Windrad und Zug, wie Wind mithilfe von Motoren und Generatoren einen Zug elektrisch betreibt.
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Symmetrien, Proportionen, Perspektiven

Was hat Mathematik mit Kunst zu schaffen? Oder Kunst mit Mathematik? Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Bereiche – die Welt der nüchternen Zahlen und die Welt der Schönheit und Kreativität – nicht allzu viel gemeinsam zu haben. Tatsächlich aber ist die Geschichte der Kunst reich an theoretischen und praktischen Auseinandersetzungen mit der Mathematik. Umgekehrt spielen ästhetische Motive für mathematische Theorien eine nicht unerhebliche Rolle.
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Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen

Zur Herstellung von Tensiden für Wasch- und Reinigungsmittel sowie Körperpflegeprodukte können auch nachwachsende Rohstoffe anstelle von erdölbasierten Rohstoffen verwendet werden. Wichtige nachwachsende Rohstoffe für die Tensidsynthese sind Fette und Öle, wie beispielsweise das Palmkernöl. Warum ist gerade Palmkernöl ein attraktiver Rohstoff für die Herstellung von Tensiden, und gibt es alternative nachwachsende Rohstoffe für die Tensidsynthese? Diese Fragen sind vor dem Hintergrund möglicher Alternativen zur Palmkernölwirtschaft von zentraler Bedeutung.
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Tintentod

Jeden Tag benutzen Schülerinnen und Schüler den Füller, um in ihr Heft zu schreiben. Aber was ist das eigentlich, das als Tinte auf dem Papier erscheint? Und warum kann man seine blaue Tinte, aber nicht die rote Tinte des Lehrers mit dem Tintenkiller löschen? In diesem Projekt stellen die Schüler selbst, wie unsere Vorfahren im Mittelalter, Eisengallustinte her und untersuchen verschiedene Tinten und den Tintenkiller auf ihre Inhaltsstoffe.
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Top Secret?

NSA, Stasi, Verfassungsschutz – Berichte über das (mehr oder weniger geheime) Wirken von Nachrichtendiensten sind in der öffentlichen Wahrnehmung und in den Medien allgegenwärtig. Aber Nachrichtendienste wie das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sind auch ein aktueller Forschungsgegenstand der Geschichtswissenschaft.
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Unser Woyzeck

Man geht in die Buchhandlung, kauft und liest ihn, den Woyzeck – es ist alles ganz einfach. Wirklich? Was muss eigentlich passieren, damit uns ein Text in sauberem Druck auf einer Buchseite oder als gesprochener Text auf einer Bühne begegnet? Gibt es "den" Text, gibt es "den" Woyzeck überhaupt?
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Unternehmergeist wecken und entdecken

Bin ich ein Unternehmertyp? Was muss ich bei der Realisierung einer eigenen Unternehmensidee berücksichtigen? Und wie gehen Forscherinnen und Forscher mit dem Thema Unternehmertum um? Im Schülerlabor schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Unternehmensgründern und erhalten zugleich einen Einblick in die wirtschaftswissenschaftliche Forschung.
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Vanilla or Vanillin?

Bilinguales Projekt: Man bezeichnet die Vanille häufig als "Königin der Gewürze". Ihre Hauptaromakomponente, das Vanillin, vermag allein dieses Aroma wiederzugeben und ist daher als Lebensmittelzusatzstoff für die Industrie von großem Interesse. Eingebunden in den historischen und botanischen Kontext weisen die Teilnehmer den Zusatz in Lebensmitteln qualitativ und quantitativ nach. Dabei erarbeiten sie die Unterschiede zwischen natürlichen, naturidentischen und künstlichen Aromastoffen.

Brief Information


Bilingual roject: Often vanilla is referred to as the "Queen of Spices". Its main aroma component, the vanillin, is a food additive of high interest to industries. Integrated into the historic and botanical context, the participants qualitatively and quantitatively detect the additive in groceries. They thereby learn to differentiate between natural, nature identical and artificial aroma components.
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Vanillin oder Vanille?

Man bezeichnet die Vanille häufig als "Königin der Gewürze". Ihre Hauptaromakomponente, das Vanillin, vermag allein dieses Aroma wiederzugeben und ist daher als Lebensmittelzusatzstoff für die Industrie von großem Interesse. Eingebunden in den historischen und botanischen Kontext weisen die Teilnehmer den Zusatz in Lebensmitteln qualitativ und quantitativ nach. Dabei erarbeiten sie die Unterschiede zwischen natürlichen, naturidentischen und künstlichen Aromastoffen.
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Völlig frei!

Schwerelosigkeit, was ist das? Unter Schwerelosigkeit gibt es spannende Experimente und Phänomene zu beobachten. So werden Kerzenflammen klein und flüssiges Wasser formt perfekte Kugeln. Auf der Erde kann man Schwerelosigkeit erzielen, indem man dem freien Fallen komplett nachgibt. Jeder kennt das flaue Gefühl beim Turmsprung im Schwimmbad. Dabei erlebt man Schwerelosigkeit am eigenen Körper! Zur Untersuchung des Zustands der Schwerelosigkeit werden sogenannte Falltürme gebaut, wovon der einzige in Deutschland an der Universität Bremen steht.
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Versuch's doch mal

Mathematik besteht nicht nur aus Zahlen, Formeln und Rechnen. Mathematik ist viel mehr! Wer glaubt, Mathematik habe nur etwas mit trockenem Zahlenwerk zu tun, der wird staunen! Denn in diesem Kurs wird gezeigt, wo Mathematik im Alltag ganz praktisch angewandt wird.
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Vielsprachiges Europa

Für Europäer von heute ist es eine Selbstverständlichkeit, mit den Mitbürgern ihrer Staatsnation in einer Hoch- oder Standardsprache zu schreiben und zu sprechen. Aber unsere „Muttersprachen“ sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnisse langwieriger Prozesse. Im Schülerlabor gehen wir den geschichtlichen Hintergründen nach, die zur heutigen Verbreitung von und Vertrautheit mit den europäischen Nationalsprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch) geführt haben.
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Vitaminbombe - ja oder nein?

Das lebenswichtige Vitamin C steckt in vielen Früchten. Man denke nur an die Citrusfrüchte, Hagebutte oder Kiwi. Am Beispiel des Grapefruitsaftes lernen die Schüler verschiedene Methoden zur Bestimmung des Gehaltes an Vitamin C kennen und ihre Aussagekraft kritisch zu beurteilen. Wie viel Vitamin C ist in dem Saft noch enthalten, wenn er erhitzt wurde?
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Vom Ultraschall zum Tomographen

Stolz präsentieren werdende Eltern das erste Bild ihres Kindes: eine Ultraschallaufnahme. Doch wie entsteht eigentlich aus den einzelnen Impulsen des Ultraschalls ein richtiges Bild? Bildgebende Verfahren, basierend auf physikalischen Erkenntnissen, spielen in der modernen Medizin eine entscheidende und oft auch lebensrettende Rolle. In diesem Projekt erproben die Teilnehmer diese Untersuchungsmethode.
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Warum es nicht egal ist, wenn in China ein Sack Reis umfällt

Wir leben in einer globalisierten Welt. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) betreffen nicht nur ihre Mitgliedstaaten. Sie haben auch erhebliche Auswirkungen auf viele andere Staaten weltweit. Umgekehrt ist die EU nicht frei in ihren Entscheidungen, sondern beeinflusst von der Politikgestaltung zahlreicher Länder. Insbesondere die hochaktuelle Frage nach größerer Integration oder Desintegration in der EU ist nur mit Blick auf die politische und wirtschaftliche Rolle der EU in der internationalen Gemeinschaft zu beantworten. Ostasien, und hier vor allem China, kommt dabei besondere Bedeutung zu.
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Was macht die Münze so erfolgreich?

Sie ist ein "Erfolgsmodell" und "prägt" seit 3000 Jahren die menschliche Kultur. Doch wer hat sich schon mal gefragt: Was macht die Münze eigentlich so erfolgreich? In diesem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Münzen als historischem Material und den spannenden wissenschaftlichen Methoden der "Numismatik! auseinander.
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Welche Farbstoffe in der Pflanze stecken

Pflanzen nutzen die Kraft des Lichts für die Photosynthese, die Produktion von Trauben-zucker und Sauerstoff aus Kohlendioxid und Wasser. Um Photosynthese betreiben zu können, braucht jede Pflanze den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll. Doch was ist mit den roten Blättern: Können auch sie Photosynthese betreiben? Dieser Frage gehen die Teilnehmer auf den Grund. Sie untersuchen außerdem, ob Chlorophyll nur ein einzelner Farbstoff ist. Die gelbe Farbe der Möhre steht im Mittelpunkt des zweiten Projektteiles. Die Schüler extrahieren den gelben Farbstoff aus Möhren und untersuchen ein Anwendungsbeispiel dafür - die Fanta.
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Wir dressieren "Sniffy"

Damit "Sniffy" zu essen bekommt, muss er etwas tun - zum Beispiel sich auf die Hinterpfoten stellen und mit den Vorderpfoten einen Hebel drücken. "Sniffy" ist die virtuelle Ratte, zugleich der Name des Computerprogramms, mit dem wir hier arbeiten. Am PC lernen die Teilnehmer verschiedene Lernmechanismen kennen. Dieses Projekt zeigt, dass Psychologie weit mehr ist als Freud und seine Couch ...
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Wir werten eine Studie aus

PISA, IGLU, TIMSS & Co. – regelmäßig berichten Medien über die Ergebnisse von Bildungsstudien und anderer empirischer Untersuchungen zum Medien-, Freizeit- und Bildungsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Nach dem Motto „Zahlen lügen nicht“ werden Studienergebnisse dabei gerne als Beleg für eine glaubwürdige Berichterstattung genutzt. Aber wie kommen die Bildungsforscher zu diesen vermeintlich harten Fakten?
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Woher stammen iPhone, Jeans und Co.?

Jeder genießt einen Nachmittag im Einkaufszentrum: Primark und H&M bieten aktuelle Modetrends auch für kleines (Taschen-)Geld, während bei Sizeer und Runnerspoint die neuesten Sneaker-Modelle locken. Aber woher stammen die Dinge, die wir in den Schaufenstern bewundern und begeistert nach Hause tragen? Und warum ist es wichtig, sich diese Frage zu stellen?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in der Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz "Eine Zensur findet nicht statt" folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer sie setzt und kontrolliert.
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"1968" an der Schule?

„Zensurensystem abschaffen!“ „Schule den Schülern!“ „Schüler aller Klassen vereinigt euch!“ Solche Forderungen wurden Ende der 1960er Jahre von Schülerinnen und Schülern vorgebracht, die sich auf unterschiedliche Weise für eine neue Schule einsetzten. Durch Veröffentlichungen und Protestaktionen machten sie ihrem Unmut über eine Schule Luft, die ihrer Ansicht nach zu Anpassung, Leistungsdruck und weltferner Paukerei erziehe. Mit ihrer Kritik gingen sie aber auch weit über die Institution hinaus und bezogen gesamtgesellschaftlich Stellung.
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"And the Querenburger Griffel goes to..."

Was macht eigentlich ein „gutes“ Buch aus? Und brauchen wir heute überhaupt noch Bücher? Tatsächlich stellt der Buchmarkt – trotz immer stärkerer Konkurrenz durch digitale und soziale Medien – nach wie vor eine äußerst einflussreiche Größe in der Medienlandschaft dar. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen des Buchmarktes und bilden uns ein begründetes Urteil über ausgewählte Neuerscheinungen im Bereich der Jugendliteratur.
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"Mir standen die Berge zu Haare!"

Wenn wir sprechen, produzieren wir nur etwa alle 1000 Wörter einen Fehler. Warum ist Sprechen, obwohl es kein einfacher Vorgang ist, so wenig fehleranfällig? Und was passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir uns dann doch einmal versprechen? Die Wissenschaft der Psycholinguistik zeigt, dass Versprecher nicht einfach „Aussetzer“ bei der Sprachproduktion sind, sondern bestimmten Mustern folgen. Wie durch ein Fenster können wir durch diese Muster einen Blick auf unsere Sprache werfen und erfahren, wie Wörter beschaffen sind und was in unserem Kopf abläuft, wenn wir sie aussprechen.
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"So ganz deutsch bist du ja nicht?!"

Rassismus kann sich in vielerlei Art und Weisen zeigen. Manchmal sind es eher verdeckte Aussagen, in denen ein rassistischer Unterton mitschwingt. Andere Aussagen sind jedoch direkt und offensiv. Dadurch ergibt sich allein in der Begriffsbestimmung und -erkennung eine große Spannbreite, die sich auszudifferenzieren lohnt. Aber wie schlüsselt man diese Thematik in der Sozialwissenschaft auf? Und welche Forschungsansätze passen dazu, sich diesem sensiblen Thema zu nähern?

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(Alltags)Rassismus in Deutschland

Durch Rassismus lässt sich der individuelle und gesellschaftliche Alltag strukturieren. Das hierzu angewendete Wissen wird als rassistisches Wissen bezeichnet. Ebenso wie das grammatikalische, pädagogische und wirtschaftliche Wissen eines Menschen ist das rassistische Wissen erworben. Es existiert nicht qua Geburt, sondern qua Sozialisation. Rassismus ist damit von Menschen gemacht und folgt einer Logik: Er dient als Legitimationsgrundlage, um Ungleichheitsverhältnisse etablieren und aufrechterhalten zu können.
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