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Projekte Geisteswissenschaften

Alice in Wonderland - neu entdeckt

Alice im Wunderland ist heute nahezu jedem bekannt. Im geisteswissenschaftlichen Schülerlabor entdecken die Schüler "Alice im Wunderland" neu: als methodisches Material, anhand dessen außergewöhnliche wissenschaftliche Theorien vorgestellt werden: Lewis Carroll entführt den Leser nämlich auch in ein fiktives Laboratorium, in dem mit philosophischen Fragen experimentiert wird.
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Alles was Recht ist?

Wie fand eigentlich die Juristenausbildung in der römischen Antike statt - und was erwartet die Jurastudenten von heute? Im Gerichtslabor der Juristischen Fakultät schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines römischen Rechtsschülers und eines Juristen von heute, um die Unterschiede hautnah zu erfahren.
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Alte Worte - Neue Technik(en)

Vokabellernen im und für den Lateinunterricht ist für SchülerInnen nach wie vor eine der größten Herausforderungen und erfreut sich nicht gerade großer Beliebtheit. Anders als im Englischunterricht ist ein „learning by doing“ in Form einer produktiv-aktiven Vermittlung und Verwendung im Fach Latein nur sehr eingeschränkt möglich. Entsprechend werden die behandelten Vokabeln schlechter abgespeichert und müssen zum Erlernen deutlich häufiger umgewälzt und wiederholt werden.
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American Beauty

Miss America, Barbiepuppen, Hollywoodstars, Topmodels – überall begegnen uns in der heutigen westlichen Kultur vermeintlich schöne und ideale Körper. Aber wer oder was ist eigentlich schön? KulturwissenschaftlerInnen gehen davon aus, dass Schönheit und Vorstellungen vom idealen und ‚normalen‘ Körper kulturell, historisch und sozial konstruiert sind. Das heißt: Was als schön gilt ist historisch und kulturell verschieden und durch die jeweiligen Umstände bedingt.
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An der Schwelle zur Neuzeit

Wenn wir im Radio Songs über verlorene, vergangene oder nicht vergessene Liebe hören, dann steht dabei immer ein „Ich“, ein denkendes und fühlendes Subjekt, im Mittelpunkt. Aber diese Ich-Bezogenheit ist keineswegs selbstverständlich. Erst in der Neuzeit beginnt der europäische Mensch, sich über ein höchst persönliches Gefühl wie die Liebe selbst begreifen zu wollen.
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Ausritt in das 17. Jahrhundert

Cervantes’ Roman „Don Quijote” hat die Literatur nicht nur im spanischsprachigen Raum entscheidend geprägt und gilt heute als eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur. Nach über vierhundert Jahren liefert der Mann aus La Mancha den Literaturwissenschaftlern immer noch Stoff für Diskussionen und wissenschaftliche Untersuchungen.
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Besser geht's nicht? Wir untersuchen unseren Unterricht

Unterricht einmal ganz anders! Denn in diesem Projekt geht es darum, den Unterricht selbst zum Thema zu machen. Die Teilnehmer erforschen zentrale Dimensionen wie Klassenführung, Motivation, methodische Gestaltung, Lern- und Unterrichtsklima und sammeln so selbstständig erste Erfahrungen mit ausgewählten Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung.
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Bioethik im Diskurs

Die Summer School „Bioethik im Diskurs“ lädt Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1/Q2 auch in diesem Jahr ein, sich mit dem Themenfeld der Bioethik auseinanderzusetzen: von Sterbehilfe, Präimplantationsdiagnostik und Organtransplantation über Tierethik, Klimawandel und „Designer-Babys“ bis hin zur genetischen Veränderung von Mensch und Natur. Im geisteswissenschaftlichen Bereich des Alfried Krupp-Schülerlabors erhalten die Jugendlichen am 21. und 22. September 2017 konkrete Einblicke in das wissenschaftliche und interdisziplinäre Lernen und Arbeiten. Dabei soll nicht nur grundlegendes Interesse für Wissenschaft und Forschung geweckt, sondern auch die Begeisterung für die im Projekt ineinandergreifenden Fachwissenschaften weitergegeben werden.
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Boten von "Endkampf" und Entnazifizierung

Munitionshülsen, Mützenabzeichen, Koppelschlösser, Münzen – noch heute kann man materielle Überbleibsel der Zeit zwischen 1933 und 1945 in großer Zahl auf Äckern und Feldern in ganz Deutschland finden. Wenn wir die richtigen Fragen stellen, erzählen uns diese archäologischen Fundstücke erstaunlich viel über die Geschichte des Dritten Reiches.
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China entschlüsseln

Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?
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Dada ist heute

Dada ist alles, Dada kann niemand und jeder, Dada beherrscht die Welt: das sagen die Vertreter des Dadaismus selbst. Dass Dada die Künste ganz sinnlich begreift, erfahren die Schüler in diesem Projekt mit eigenen Experimenten. Aus Buchstaben zum Anfassen, Lauten und Klängen zum Selbermachen und Bildteilen zum Montieren basteln sie ein kleines Gesamtkunstwerk, um dadurch Einblicke in die Kunstpraxis des Dadaismus zu gewinnen.
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Das hatte ich schon gemacht gehabt!

„Das hatte ich schon gemacht gehabt!“ – sind solche Konstruktionen regelkonform gebildet oder einfach nur „doppelt gemoppelt“ und demnach regelwidrig? In diesem Projekt erforschen wir, ob es sich bei den doppelten Perfektbildungen um ein typisches Beispiel von Sprachverfall à la Bastian Sick handelt oder ob sich die Verwendung durch Grammatikalisierungsprozesse begründen und rechtfertigen lässt.
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Das Wörterbuch im Kopf

Wenn wir uns mit anderen unterhalten, produzieren wir etwa zwei bis drei Wörter pro Sekunde. Dabei machen wir uns selten klar, dass wir jedes Wort erst aus unserem mentalen Lexikon im Langzeitgedächtnis abrufen müssen, das tausende Einträge für Formen und Bedeutungen von Wörtern enthält. Im Schülerlabor erforschen die Teilnehmer durch Sprachexperimente, welche Vorgänge beim Zugriff auf das mentale Lexikon ablaufen.
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Die alltägliche Erklärungsnot

Ein Herrscher befiehlt, er argumentiert nicht. Ein Diener gehorcht, er argumentiert nicht. Beide, der Herrscher und der Diener, argumentieren nicht: Sie handeln. Wir argumentieren, wenn wir nicht weiter wissen. Wir wissen nicht weiter, wenn Anderes möglich ist: eine andere Tatsache, eine andere Sicht – auf dieselbe Tatsache. Aber warum kann sich die eine Position und der eine Redner in der alltäglichen Argumentation durchsetzen und die oder der andere nicht?
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Die Geschichte(n) der Dinge

Seit jeher gestaltet der Mensch seine Umwelt bewusst oder unbewusst. Ein Ausdruck ist das Sammeln und Ordnen von Gegenständen aus allen Bereichen des menschlichen Lebens nach unterschiedlichen Konzepten. Sammlungen (von Antiquitäten bis Yu-Gi-Oh!-Karten) begegnen uns nicht nur im Alltag. Auch Wissenschaftler aller Fachrichtungen stellen Objekte in wissenschaftlichen Sammlungen zusammen. Einige davon erforschen wir im Schülerlabor aus nächster Nähe.
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Die Kunst des Reisens

Ob zu Fuß, zu Pferd, mit der Kutsche, dem Schiff oder per Auto, Bahn und Flugzeug – seit jeher zieht es den Menschen hinaus in die Welt, seine gewohnte Umgebung hinter sich lassend. Nicht nur der Komfort und die Geschwindigkeit, sondern auch die Motivation, welche die Reisenden antreibt, haben sich im Laufe der Zeit jedoch erheblich gewandelt. Im Schülerlabor untersuchen wir, was frühere von heutigen Reisenden unterscheidet.
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Die Suche nach des Pudels Kern

Textinterpretation stellt LehrerInnen wie SchülerInnen im Literaturunterricht der Oberstufe immer wieder vor Herausforderungen. Gibt es eine allgemein gültige „richtige“ Interpretation? Welche Aspekte des Textes sind bei der Interpretation zu berücksichtigen? Was zeichnet eine gelungene Interpretation aus? Ist Interpretation etwas anderes als Analyse? Mit seiner facettenreichen Interpretationsgeschichte bietet sich Goethes „Faust I“ besonders dazu an, diesen Fragen nachzugehen.
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English as an international lingua franca

Englisch ist heute eine weltweit verbreitete Sprache. Ob im Schüleraustausch, an der Universität, bei internationalen Politikgipfeln oder in der Flüchtlingsberatung: Englisch wird heutzutage mehr denn je zwischen Nicht-Muttersprachlern verwendet. In diesem Projekt lernen wir diese Vielfältigkeit durch Texte, Videos und authentische Sprecher kennen und diskutieren die unterschiedlichen Varietäten des Englischen als gleichwertige sprachliche Systeme.
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Europas Geburt

700 vor Christus im archaischen Griechenland: Durch den Zusammenbruch der großen Reiche im Osten steht die antike Welt vor einem historischen Neuanfang, der unsere Gesellschaft heute noch prägt. In der Rolle von Adligen, Großbauern oder Arbeitern treffen sich die Schülerinnen und Schüler auf der Agora, dem zentralen Versammlungsplatz, und schaffen eine neue gesellschaftliche Ordnung.
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Flatland

Der Roman Flatland – A Romance of Many Dimensions von Edwin A. Abbott (1838-1926) zählt zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur, ist aber eigentlich eine Gesellschaftssatire aus dem viktorianischen England.
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Götter, Feste, Rituale

Das Ruhrgebiet ist alles andere als grau: Eine bunte Vielfalt an etwa 200 Religionsgemeinschaften lebt zwischen Rhein und Ruhr. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, welche religiösen Gruppen und Orte es vor unserer Haustür gibt und wie Religion dort gelebt wird. Wie feiern Hindus ihr großes Jahresfest im Hindu-Tempel in Hamm? Wer lebt im thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund? Wie sieht ein Gottesdienst in der afrikanischen Pfingstkirche in Mülheim aus? Und wie lässt sich diese religiöse Gegenwartskultur wissenschaftlich erforschen?
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Geschichte im Film: Ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse, die Lust Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. In Deutschland ist gerade in den letzten 20 Jahren ein besonderes Interesse an Geschichtsfilmen zu beobachten. Thematisch dominiert die NS-Vergangenheit und seit kurzem auch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung. Filmproduktionen wie „Good bye, Lenin!“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2004), „Der Untergang“ (2005), „Die Flucht" (2007) oder jüngst das Nachkriegsepos „Tannbach" (2014) locken Millionen vor die Bildschirme und in die Kinos. Woher kommt diese Faszination an der eigenen Geschichte? Was können wir aus solchen Filmen lernen?
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Gesegnete Mahlzeit!

In allen (vormodernen) Gesellschaften waren gemeinsame Mahlzeiten ein Merkmal religiöser Feste. Das gemeinsame Essen stärkte den Zusammenhalt der Gruppe und half bei der Integration neuer Mitglieder. Im Schülerlabor erforschen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Festmählern im alttestamentlichen Israel und im antiken Rom und vergleichen sie mit der Rolle von Mahlzeiten in unserem heutigen Alltag.
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Grammatik-Workout Latein

Für Lateinlernende gilt ähnlich wie für Sportler: Ohne ein effizientes „Workout“ der für die Lektüre notwendigen „Muskeln“, wie der Wortschatzsicherung und -erweiterung und besonders der Grammatik, fehlt die notwendige „Power“, um lateinische Texte erschließen zu können. Im „Grammatik-Workout“ trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre „Latein-Muskeln“, um nach der Spracherwerbsphase auch im nächsten „Level“ – der Lektürephase – fit zu werden.
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Heilige Kriege?

Die Kreuzzüge des „christlichen Abendlandes“ waren strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege im Hoch- und Spätmittelalter, die sich vor allem gegen muslimische Staaten im Nahen Osten richteten. Im Schülerlabor untersuchen wir, wie sich diese Ereignisse auch heute noch in unterschiedlichen Medien spiegeln und welche Positionen und Werte dargestellt werden. Gleichzeitig bekommen die SchülerInnen die Möglichkeit, eigene Interpretationen kreativ und spielerisch in einem von drei Projekten umzusetzen.
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Italien zwischen Norden und Süden

Seit mehr als 150 Jahren ist Italien eine politische Einheit. Gleichwohl herrscht im kollektiven Denken Italiens ein dualistisches Bild vor: das Bild eines Landes, das durch eine imaginäre Linie ungefähr auf Höhe Roms in einen fortschrittlichen und reichen Centro-Nord und einen rückständigen und armen Mezzogiorno im Süden getrennt wird. Die schwierige Beziehung zwischen Norden und Süden, Settentrione und Meridione, stellt heute eines der Hauptprobleme der italienischen Gesellschaft dar, dem man in den föderalistischen bzw. separatistischen Bestrebungen der Lega Nord, in den Zeitungen, in den zahlreichen Foren im Netz, im Kino und im italienischen Alltag begegnet.
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Journalismus – Das Thema Palmöl in den Massenmedien

In Zeiten von Ressourcenknappheit und Umweltproblemen sind Begriffe wie Nachhaltigkeit und nachwachsende Rohstoffe auch in den Medien allgegenwärtig. Nachwachsende Rohstoffe gelten als nachhaltige Alternativen zu Erdöl. Doch auch sie sind nicht immer unproblematisch. Zum Beispiel steht ihre Verwendung als Industrierohstoffe manchmal in Konkurrenz mit der Nutzung als Lebensmittel – so wird Palmöl überwiegend in der Lebensmittelindustrie verwendet, während Palmkernöl als Rohstoffbasis für waschaktive Substanzen in Kosmetikartikeln oder Waschmitteln dient. Stetig wachsende Anbauflächen von Palmölplantagen konkurrieren hier mit dem tropischen Regenwald. Komplexität und Emotionalität führen zu unterschiedlicher Berichterstattung dieses Themas in den Massenmedien und erschweren zugleich deren Beurteilung. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, mehr über die öffentliche Berichterstattung zu nachwachsenden Rohstoffen zu erfahren und selbst zum berichtenden Journalisten zu werden.
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Könige gehen, Kochtöpfe bleiben - und viele neue Fragen

Die Bibel malt farbige Bilder vom Leben der Menschen in Israel und in der frühen Kirche. Was die Archäologie zu Tage bringt, ist oft weniger aufschlussreich und zeigt manch anderes Bild. Wenn "Könige gehen, Kochtöpfe bleiben": Welche Konsequenzen hat das eigentlich für das heutige Verständnis der Bibel? Im Schülerlabor gehen wir der Frage auf den Grund.
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Klimawandel - Bedrohung oder Chance?

„Climate change is the single greatest threat to a sustainable future. But, at the same time, adressing the climate challenge presents a golden opportunity to promote prosperity, security and a brighter future for all.“ (Ban Ki-Moon, 2014)
Der vom Menschen gemachte Klimawandel ist real und seine katastrophalen Folgen bekommt die gesamte Menschheit zu spüren. Auf der Klimakonferenz in Paris im Jahre 2015 hat sich die internationale Staatengemeinschaft daher auf ein globales Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels geeinigt. Doch die meisten Staaten tun sich immer noch schwer damit, die selbstgesteckten Ziele auch in die Tat umzusetzen. Was sind die Gründe dafür? Und wie könnten alternative Lösungsstrategien für unsere bisherige Art zu leben und zu wirtschaften aussehen?

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Komm spiel mit mir!

Spielzeuge und Spielsachen sind seit jeher ein Teil der Menschheitsgeschichte. Doch das Spielen hat sich in den letzten Jahrhunderten stark verändert: Wurde noch vor 30 Jahren hauptsächlich „draußen“ gespielt, ziehen heutzutage Spielekonsolen die Kinder in ihren Bann. Andere Spielsachen, wie Puppen oder Tierfiguren, haben dagegen schon eine erstaunlich lange Geschichte. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, wie Kinder früher gespielt haben – und ob diese Spiele auch heute noch Spaß machen.
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Leben in der Krise

Gut vier Jahre dauert nun schon die schwerste Weltfinanz- und -wirtschaftskrise der Nachkriegszeit an, die als Bankenkrise begann und sich zur Krise Europas ausgeweitet hat. Im Schülerlabor gehen die Teilnehmer als Reporter "auf die Reise". Sowohl aus unterschiedlichen Medien als auch durch Interviews erforschen sie, wie die Menschen "vor Ort" die heutige Situation erfahren und was diese für die Zukunft bedeutet.
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Münze und Macht

Krisengeplagte „Euro-Länder“ wie Griechenland sind als Inbegriff Europas in jüngerer Zeit in die politische Diskussion geraten. Die modernen Hellenen werden zwar als „Wiege des Abendlandes“ gerühmt – aber verstehen sie auch etwas von Finanzwirtschaft? Erstaunlicherweise gab es offenbar bereits im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. eine Art antike „Währungsunion“, initiiert von Korinth. Im Schülerlabor erforschen wir dieses wissenschaftlich umstrittene historische Phänomen anhand von echten antiken Münzen und ausgewähltem Quellenmaterial.
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Niemals vergessen?!

Für Gemeinschaften hat die Erinnerung der eigenen Vergangenheit eine große Bedeutung. In Deutschland steht vor allem die Zeit des Nationalsozialismus im Fokus der Erinnerungskultur. Angesichts des Grauens des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts wurde wiederholt die Forderung „Niemals vergessen!“ geäußert. Doch auch die Erinnerung an die NS-Zeit ist selektiv. Welche Geschichte des Nationalsozialismus wurde von wem erinnert und zu welchem Zweck erzählt? Im Schülerlabor gehen wir diesen Fragen exemplarisch an einem lokalen Fallbeispiel nach: der Erinnerung an Massenerschießungen durch Gestapo-Mitglieder in Dortmund im März und April 1945.
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Ortsbegehungen

Kunst ist Kunst, wenn sie im Museum steht – oder? Was macht eigentlich Kunst zu Kunst? Kann man sie immer auf den ersten Blick erkennen? Wie nehmen wir Kunst war? Auf dem Campus der Ruhr-Universität, der im Stil einer Kunst- und Architekturlandschaft der 1960er Jahre gestaltet ist, lässt sich an überraschenden Orten immer wieder Kunst entdecken. Der Vergleich mit Kunstwerken im klassischen Museumsraum zeigt, wie Kunst im öffentlichen Raum unser Stadtbild prägt.
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Rechtsextremismus heute

Die massive Zunahme von Gewalt gegen Flüchtlinge, der große Zulauf für rechte Demonstrationen (Stichwort „PEGIDA“): Auch ohne starke parlamentarische Präsenz stehen extrem Rechte 2016 im Zentrum gesellschaftlicher und politischer Probleme. Das bestätigt die sozialwissenschaftliche Forschung, die menschenfeindliche Einstellungen nicht nur an den politischen Rändern, sondern gerade in der Mitte der Gesellschaft verortet.
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Russisch - wozu?!

Wusstest Du, dass Russisch:
- von über 200 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen wird und weit über Russland hinaus verbreitet ist?
- in Deutschland nach Deutsch die am häufigsten gesprochene Sprache ist und über drei Millionen Menschen in Deutschland mit russischsprachigem Hintergrund leben?
- die im Internet am zweithäufigsten verwendete Sprache ist?
- zu den slavischen Sprachen gehört und sich über Russisch andere slavische Sprachen erschließen lassen?
- durch seine vielseitige Grammatik und den reichen Wortschatz eine Sprache ist, die auf vielfältige Art und Weise wissenschaftlich erforscht werden kann?

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Sag mir was du kaufst und ich sag dir wer du bist!

Wir leben in einer individualisierten Gesellschaft mit sehr vielen Freiheiten. Aber nutzen wir diese auch? Oder lassen wir uns, vielleicht ganz unbewusst, von der Gesellschaft und unserer Umwelt beeinflussen? Was sind die Gründe für unser Handeln und was sagt unser Verhalten, z.B. unser Kaufverhalten, über uns und die Welt, in der wir leben, aus? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe ergeben sich aufgrund von verschiedenen Lebensweltmodellen, und sorgen diese für soziale Ungleichheit?
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Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte

Ein Schriftsteller schreibt Bücher – sollte man meinen. Doch was heute so selbstverständlich erscheint, war es in anderen Epochen der deutschen Literaturgeschichte keineswegs. Zahlreiche Faktoren beeinflussten, was ein Schriftsteller schrieb, wie und wo ein Schriftsteller arbeitete. Im Schülerlabor erkunden wir an historischen Beispielen, welche Linien unserer kulturellen Schreibtradition die zeitgenössische Literatur bis heute prägen.
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Shakespeare or "Shakesfear"?

Shakespeares Dramen zählen nach wie vor zu den meist gespielten in den Theatern der Welt. Dieses Projekt dient als Einführung in die Welt Shakespeares und das Elisabethanische Zeitalter.
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Symmetrien, Proportionen, Perspektiven

Was hat Mathematik mit Kunst zu schaffen? Oder Kunst mit Mathematik? Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Bereiche – die Welt der nüchternen Zahlen und die Welt der Schönheit und Kreativität – nicht allzu viel gemeinsam zu haben. Tatsächlich aber ist die Geschichte der Kunst reich an theoretischen und praktischen Auseinandersetzungen mit der Mathematik. Umgekehrt spielen ästhetische Motive für mathematische Theorien eine nicht unerhebliche Rolle.
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Top Secret?

NSA, Stasi, Verfassungsschutz – Berichte über das (mehr oder weniger geheime) Wirken von Nachrichtendiensten sind in der öffentlichen Wahrnehmung und in den Medien allgegenwärtig. Aber Nachrichtendienste wie das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sind auch ein aktueller Forschungsgegenstand der Geschichtswissenschaft.
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Unser Woyzeck

Man geht in die Buchhandlung, kauft und liest ihn, den Woyzeck – es ist alles ganz einfach. Wirklich? Was muss eigentlich passieren, damit uns ein Text in sauberem Druck auf einer Buchseite oder als gesprochener Text auf einer Bühne begegnet? Gibt es "den" Text, gibt es "den" Woyzeck überhaupt?
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Unternehmergeist wecken und entdecken

Bin ich ein Unternehmertyp? Was muss ich bei der Realisierung einer eigenen Unternehmensidee berücksichtigen? Und wie gehen Forscherinnen und Forscher mit dem Thema Unternehmertum um? Im Schülerlabor schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Unternehmensgründern und erhalten zugleich einen Einblick in die wirtschaftswissenschaftliche Forschung.
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Vielsprachiges Europa

Für Europäer von heute ist es eine Selbstverständlichkeit, mit den Mitbürgern ihrer Staatsnation in einer Hoch- oder Standardsprache zu schreiben und zu sprechen. Aber unsere „Muttersprachen“ sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnisse langwieriger Prozesse. Im Schülerlabor gehen wir den geschichtlichen Hintergründen nach, die zur heutigen Verbreitung von und Vertrautheit mit den europäischen Nationalsprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch) geführt haben.
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Warum es nicht egal ist, wenn in China ein Sack Reis umfällt

Wir leben in einer globalisierten Welt. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) betreffen nicht nur ihre Mitgliedstaaten. Sie haben auch erhebliche Auswirkungen auf viele andere Staaten weltweit. Umgekehrt ist die EU nicht frei in ihren Entscheidungen, sondern beeinflusst von der Politikgestaltung zahlreicher Länder. Insbesondere die hochaktuelle Frage nach größerer Integration oder Desintegration in der EU ist nur mit Blick auf die politische und wirtschaftliche Rolle der EU in der internationalen Gemeinschaft zu beantworten. Ostasien, und hier vor allem China, kommt dabei besondere Bedeutung zu.
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Was macht die Münze so erfolgreich?

Sie ist ein "Erfolgsmodell" und "prägt" seit 3000 Jahren die menschliche Kultur. Doch wer hat sich schon mal gefragt: Was macht die Münze eigentlich so erfolgreich? In diesem Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Münzen als historischem Material und den spannenden wissenschaftlichen Methoden der "Numismatik! auseinander.
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Wir planen eine Studie

PISA, IGLU, TIMSS & Co. – regelmäßig berichten Medien über die Ergebnisse von Bildungsstudien und anderer empirischer Untersuchungen zum Medien-, Freizeit- und Bildungsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Nach dem Motto „Zahlen lügen nicht“ werden Studienergebnisse dabei gerne als Beleg für eine glaubwürdige Berichterstattung genutzt. Aber wie kommen die Bildungsforscher zu diesen vermeintlich harten Fakten?
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Wissenschaft unter Dach und Fach

Wissenschaftliches Schreiben unterscheidet sich erheblich von anderen Formen der Texterstellung: Komplexe Inhalte und Notizen müssen erfasst und in Verbindung mit eigenen Gedanken in ein System gebracht, Informationen gewichtet, Thesen erstellt, in eine stringente Argumentation eingebunden und verschriftlicht werden.
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Woher stammen iPhone, Jeans und Co.?

Jeder genießt einen Nachmittag im Einkaufszentrum: Primark und H&M bieten aktuelle Modetrends auch für kleines (Taschen-)Geld, während bei Sizeer und Runnerspoint die neuesten Sneaker-Modelle locken. Aber woher stammen die Dinge, die wir in den Schaufenstern bewundern und begeistert nach Hause tragen? Und warum ist es wichtig, sich diese Frage zu stellen?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in der Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz "Eine Zensur findet nicht statt" folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer sie setzt und kontrolliert.
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"1968" an der Schule?

„Zensurensystem abschaffen!“ „Schule den Schülern!“ „Schüler aller Klassen vereinigt euch!“ Solche Forderungen wurden Ende der 1960er Jahre von Schülerinnen und Schülern vorgebracht, die sich auf unterschiedliche Weise für eine neue Schule einsetzten. Durch Veröffentlichungen und Protestaktionen machten sie ihrem Unmut über eine Schule Luft, die ihrer Ansicht nach zu Anpassung, Leistungsdruck und weltferner Paukerei erziehe. Mit ihrer Kritik gingen sie aber auch weit über die Institution hinaus und bezogen gesamtgesellschaftlich Stellung.
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"Mir standen die Berge zu Haare!"

Wenn wir sprechen, produzieren wir nur etwa alle 1000 Wörter einen Fehler. Warum ist Sprechen, obwohl es kein einfacher Vorgang ist, so wenig fehleranfällig? Und was passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir uns dann doch einmal versprechen? Die Wissenschaft der Psycholinguistik zeigt, dass Versprecher nicht einfach „Aussetzer“ bei der Sprachproduktion sind, sondern bestimmten Mustern folgen. Wie durch ein Fenster können wir durch diese Muster einen Blick auf unsere Sprache werfen und erfahren, wie Wörter beschaffen sind und was in unserem Kopf abläuft, wenn wir sie aussprechen.
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"So ganz deutsch bist du ja nicht?!"

Rassismus kann sich in vielerlei Art und Weisen zeigen. Manchmal sind es eher verdeckte Aussagen, in denen ein rassistischer Unterton mitschwingt. Andere Aussagen sind jedoch direkt und offensiv. Dadurch ergibt sich allein in der Begriffsbestimmung und -erkennung eine große Spannbreite, die sich auszudifferenzieren lohnt. Aber wie schlüsselt man diese Thematik in der Sozialwissenschaft auf? Und welche Forschungsansätze passen dazu, sich diesem sensiblen Thema zu nähern?

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(Alltags)Rassismus in Deutschland

Durch Rassismus lässt sich der individuelle und gesellschaftliche Alltag strukturieren. Das hierzu angewendete Wissen wird als rassistisches Wissen bezeichnet. Ebenso wie das grammatikalische, pädagogische und wirtschaftliche Wissen eines Menschen ist das rassistische Wissen erworben. Es existiert nicht qua Geburt, sondern qua Sozialisation. Rassismus ist damit von Menschen gemacht und folgt einer Logik: Er dient als Legitimationsgrundlage, um Ungleichheitsverhältnisse etablieren und aufrechterhalten zu können.
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