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Geschichte - Projekte

Alles was Recht ist?

Gesetze und ihre Auslegung sind für das menschliche Zusammenleben seit Jahrtausenden von Bedeutung. Die Anfänge der Rechtswissenschaft und damit auch der rechtswissenschaftlichen Ausbildung liegen in der römischen Antike. Welchen Wandlungen beides seither unterworfen war, wird gerade am Beginn der Ausbildung eines Juristen damals und heute deutlich.
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China entschlüsseln

Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?
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Erinnerung an Hiroshima

Der Zweite Weltkrieg ist ein entscheidender Moment in der europäischen Geschichte, der mit einem industrialisierten Völkermord und einer neuen Dimension der Kriegsführung das Bild vom kurzen zwanzigsten Jahrhundert prägt. Aber auch außerhalb Europas, etwa in Japan, sind die Auswirkungen des Krieges und insbesondere des Atombombenabwurfs auf Hiroshima bis heute spürbar. Im Schülerlabor befassen wir uns mit den zentralen Ereignissen des Pazifik-Krieges, aber vor allem mit der Geschichte der gemeinsamen Erinnerung an Hiroshima.
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Geschichte im Film: Ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse, die Lust Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. In Deutschland ist gerade in den letzten 20 Jahren ein besonderes Interesse an Geschichtsfilmen zu beobachten. Thematisch dominiert die NS-Vergangenheit und seit kurzem auch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung. Filmproduktionen wie „Good bye, Lenin!“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2004), „Der Untergang“ (2005), „Die Flucht" (2007) oder jüngst das Nachkriegsepos „Tannbach" (2014) locken Millionen vor die Bildschirme und in die Kinos. Woher kommt diese Faszination an der eigenen Geschichte? Was können wir aus solchen Filmen lernen?
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Hermann der Cherusker - ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse – die Lust, Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. Besonders Ereignisse, über die uns nur wenige historische Quellen berichten, lassen dabei einen großen Spielraum für historische Imagination und Neuerzählung. Am Beispiel der „Varusschlacht“ (9 n. Chr.) und dem daraus resultierenden Kult um Arminius/Hermann untersuchen wir Deutungsangebote für und Wirkung von Geschichtsfilmen auf den Zuschauer.
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Koloniale Amnesie?

Neben vielen geraubten Kunstgegenständen verdeutlichen auch die Tausenden menschlichen Überreste in europäischen Museen das grausame Vorgehen der Kolonialtruppen. Ein Beispiel stammt aus der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ im heutigen Namibia. Im Zuge des erst
2021 anerkannten Völkermords an den Herero und Nama brachten die Deutschen Schädel und Gebeine Einheimischer nach Berlin, um die angebliche Minderwertigkeit der afrikanischen Bevölkerung zu belegen.
Die anhaltenden Debatten um den Umgang mit diesen menschlichen Überresten verweisen nicht nur auf die Schwierigkeiten innerhalb der Provenienzforschung, sondern auch auf die Aktualität des Themas und die fortdauernden Nachwirkungen des deutschen Imperialismus.
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Meet and greet Catilina!

Auch die Antike hatte schon ihre Stars! Personen wie Cato, Catilina, Traian oder Agrippina waren wichtige und zum Teil gefeierte Akteure im politischen, philosophischen und gesellschaftlichen Leben. Im Schülerlabor werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der antiken römischen Kultur und lernen Stars der Antike in interaktiven Interviews ganz „persönlich“ kennen. Über das Format des „game-based learning“ erhalten die Schüler*innen dabei einen Einblick in historische Zusammenhänge.
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Von Zeit- zu Zweitzeugen?

Das Verschwinden von Zeitzeugen ist im Grunde ein ganz normaler und alltäglicher Vorgang. Geht es jedoch um außergewöhnliche historische Ereignisse, dann werden die Erinnerungen der Miterlebenden besonders interessant und ihr Verlust ist schmerzhaft und endgültig. Der Holocaust ist zweifelsohne ein solches Ereignis. Es gibt heute nicht mehr viele Zeitzeugen, die ihre (Über-)Lebensgeschichten erzählen können. Es ist daher ein wichtiges Anliegen, diese Geschichten zu sammeln und zu bewahren. Was aber können wir aus den subjektiven und von vielen späteren Erlebnissen überformten Erinnerungen über die Vergangenheit lernen? Und inwiefern lässt sich dieses Wissen in unsere Gegenwart übertragen? Was leiten wir für unser Handeln daraus ab?
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Wir schreiben Kirchengeschichte neu

Aufbruch, Öffnung und „Verheutigung“: Das II. Vatikanische Konzil stellt eines der einflussreichsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte der katholischen Kirche dar. Seine Impulse werden noch heute, knapp 60 Jahre später, interpretiert und diskutiert. Im Schülerlabor durchdenken wir diese epochale Weichenstellung aus neuer Perspektive – als kontrafaktische Zeitreise: Was wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre? Wenn es keine Liturgiereform gegeben hätte? Wenn sich die Skeptiker in der römischen Kurie durchgesetzt und die Einberufung des Konzils verhindert hätten? Wenn viel mehr Frauen mitgewirkt oder der sog. „Katakombenpakt“ noch mehr Unterzeichner gefunden hätte?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in unserer Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz „Eine Zensur findet nicht statt“ folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer diese setzt und wer sie kontrolliert. Am Beispiel der DDR-Literatur untersuchen wir im Schülerlabor, was den staatlichen Umgang mit Literatur in Demokratien und Diktaturen unterscheidet.
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