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Projekte Geisteswissenschaften

Einen aktuellen Auszug aus unserem geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Programm finden Sie hier.

Alea jacta est

„In Latein geht es immer nur um Krieg!“ – Das könnte man nach der Caesarlektüre wohl meinen. Aber Latein hat auch lange nach der Zeit der Römer noch als Sprache der Wissenschaft Karriere gemacht. So verfasste Jakob Bernoulli (1654-1705) sein für die Entwicklung unserer heutigen Wahrscheinlichkeitsrechnung sehr bedeutendes Werk „Ars Conjectandi“ auf Latein. Im Schülerlabor erkunden wir anhand von Aufgaben zu Würfel- und Kartenspielen aus der „Ars Conjectandi“ die Ursprünge der modernen Stochastik, deren Bedeutung weit über die Mathematik hinaus in die empirischen Wissenschaften reicht.
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Aller guten Dinge sind drei

Die Interpretation eines Textes stellt sowohl Lehrkräfte als auch Schüler*innen der Oberstufe immer wieder vor Herausforderungen: Gibt es die eine „richtige“ Interpretation? Welche Aspekte müssen bei der Textinterpretation berücksichtigt werden? Wo liegt der Unterschied zur Textanalyse? Und was zeichnet eine gelungene Textinterpretation überhaupt aus? Mit seiner facettenreichen Interpretationsgeschichte bietet sich Lessings „Nathan der Weise“ besonders dazu an, diesen Fragen nachzugehen.
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Alles was Recht ist?

Gesetze und ihre Auslegung sind für das menschliche Zusammenleben seit Jahrtausenden von Bedeutung. Die Anfänge der Rechtswissenschaft und damit auch der rechtswissenschaftlichen Ausbildung liegen in der römischen Antike. Welchen Wandlungen beides seither unterworfen war, wird gerade am Beginn der Ausbildung eines Juristen damals und heute deutlich.
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Alte Worte - Neue Technik(en)

Vokabellernen im und für den Lateinunterricht ist für SchülerInnen nach wie vor eine der größten Herausforderungen und erfreut sich nicht gerade großer Beliebtheit. Anders als im Englischunterricht ist ein „learning by doing“ in Form einer produktiv-aktiven Vermittlung und Verwendung im Fach Latein nur sehr eingeschränkt möglich. Entsprechend werden die behandelten Vokabeln schlechter abgespeichert und müssen zum Erlernen deutlich häufiger umgewälzt und wiederholt werden. Dass Vokabellernen auch anders geht und sogar Spaß machen kann, erfahren die Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt.
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American Beauty

Miss America, Barbiepuppen, Disneyprinzessinnen, Hollywoodstars, Topmodels – überall begegnen uns in der heutigen westlichen Kultur vermeintlich schöne und ideale Körper. Aber wer oder was ist eigentlich schön? KulturwissenschaftlerInnen gehen davon aus, dass Schönheit und Vorstellungen vom idealen und ‚normalen‘ Körper kulturell, historisch und sozial konstruiert sind. Das heißt: Was als schön gilt ist historisch und kulturell verschieden und durch die jeweiligen Umstände bedingt.
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Black America

„What happens to a dream deferred?“, fragt der afro-amerikanische Lyriker Langston Hughes in seinem Gedicht „Harlem“ (1951) und verweist damit wenige Jahre vor dem Civil Rights Movement auf den noch unverwirklichten Traum gleicher Rechte und Freiheiten für Afro-Amerikaner. Doch wie ist die Situation in den USA heute? Inwiefern ist das Ziel einer "post-racial multicultural society“ verwirklicht vor dem Hintergrund vermehrter Fälle von Polizeigewalt gegenüber afro-amerikanischen Bürgern in den letzten Jahren und fortwährender Ungleichheiten zwischen „black“ und „white“? Was ist überhaupt afro-amerikanische Identität und was bedeutet es, schwarz zu sein? Welche Geschichte der Unterdrückung und des späteren Widerstands gegen Unterdrückung steht letztlich hinter gegenwärtigen Ereignissen?
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China entschlüsseln

Was assoziieren wir mit China, was spricht uns an und stößt uns eventuell ab? Gibt es ein China jenseits von Exotik und Turbo-Kapitalismus? Inwiefern missverstehen wir China, wenn wir keinen Zugang zu seiner Sprache, seiner Schrift und seinen Bildern haben? Was bewegt die Menschen in Deutschland heute, wenn sie an China nicht nur denken, sondern auch ein Stück China in ihre Nähe holen?
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Das Wörterbuch im Kopf

Wenn wir uns mit anderen unterhalten, produzieren wir etwa zwei bis drei Wörter pro Sekunde. Dabei machen wir uns selten klar, dass wir jedes Wort erst aus unserem mentalen Lexikon im Langzeitgedächtnis abrufen müssen, das tausende Einträge für Formen und Bedeutungen von Wörtern enthält. Im Schülerlabor erforschen wir durch Sprachexperimente, welche Vorgänge beim Zugriff auf das mentale Lexikon ablaufen.
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Descubriendo Chile!

Seit einigen Jahren ist Chile abiturrelevantes Thema in NRW. Warum Chile? Was ist für deutsche Spanischlernerinnen und -lerner bedeutsam und spannend an dem so weit weg liegenden Land? Wie können die in den Abiturvorgaben genannten Schlagwörter (z.B. „sociedad y cultura“) aus universitärer Sicht mit Leben gefüllt werden? Das Projekt führt Schülerinnen und Schüler exemplarisch an verschiedene Facetten eines faszinierenden Landes, seiner Sprache(n) und seiner Kultur heran und ermöglicht einen ersten Kontakt mit Themen und Methoden im Sinne einer Wissenschaftspropädeutik.
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Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Über dreizehn Jahre lang, von 1998 bis 2011, haben die drei Kernmitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) Menschen ermordet, beraubt und terrorisiert. Bei der medialen und juristischen Aufarbeitung dieser Verbrechen liegt der Schwerpunkt nur selten auf den Opfern und ihren Angehörigen. Welche Formen von (Alltags-)Rassismus stehen hinter den Taten des NSU und dem gesamtgesellschaftlichen Umgang mit ihnen?
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Die Welt in Pixeln

Der Klimawandel ist ein allgegenwärtiges Thema, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in gesellschaftlichen Debatten. Aber woher wissen wir eigentlich, dass der Klimawandel wirklich stattfindet? Können wir überprüfen, ob Wissenschaftler gute Arbeit leisten? Und wie erlangen wir überhaupt wissenschaftlich fundiertes Wissen über die Welt?
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Französischlernen lernen

Eine neue Sprache zu erlernen ist alles andere als einfach – und Französisch ist da keine Ausnahme. Manchem Lernenden erscheinen französische Rechtschreibung und Aussprache willkürlich und die Motivation zum Vokabellernen ist entsprechend gering. Im Schülerlabor erproben die Schüler*innen verschiedene Lernstrategien, die nicht nur das Vokabellernen unterstützen, lernen die häufigsten lautlichen und orthographischen Phänomene des Französischen kennen und erhalten einen ersten Einblick in das Lautschriftsystem.
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Götter, Feste, Rituale

Das Ruhrgebiet ist alles andere als grau: Eine bunte Vielfalt an etwa 200 Religionsgemeinschaften lebt zwischen Rhein und Ruhr. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, welche religiösen Gruppen und Orte es vor unserer Haustür gibt und wie Religion dort gelebt wird. Wie feiern Hindus ihr großes Jahresfest im Hindu-Tempel in Hamm? Wer lebt im thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund? Wie sieht ein Gottesdienst in der afrikanischen Pfingstkirche in Mülheim aus? Und wie lässt sich diese religiöse Gegenwartskultur wissenschaftlich erforschen?
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Geschichte im Film: Ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse, die Lust Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. In Deutschland ist gerade in den letzten 20 Jahren ein besonderes Interesse an Geschichtsfilmen zu beobachten. Thematisch dominiert die NS-Vergangenheit und seit kurzem auch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung. Filmproduktionen wie „Good bye, Lenin!“ (2003), „Das Leben der Anderen“ (2004), „Der Untergang“ (2005), „Die Flucht" (2007) oder jüngst das Nachkriegsepos „Tannbach" (2014) locken Millionen vor die Bildschirme und in die Kinos. Woher kommt diese Faszination an der eigenen Geschichte? Was können wir aus solchen Filmen lernen?
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Grammatik-Workout Latein

Für Lateinlernende gilt ähnlich wie für Sportler: Ohne ein effizientes „Workout“ der für die Lektüre notwendigen „Muskeln“, wie der Wortschatzsicherung und -erweiterung und besonders der Grammatik, fehlt die notwendige „Power“, um lateinische Texte erschließen zu können. Im „Grammatik-Workout“ trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre „Latein-Muskeln“, um nach der Spracherwerbsphase auch im nächsten „Level“ – der Lektürephase – fit zu werden.
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Hermann der Cherusker - ein deutscher Held?

Mit dem Einsetzen des Filmzeitalters vor etwa 100 Jahren begann auch die filmische Darstellung historischer Ereignisse – die Lust, Geschichte zu re-inszenieren und Vergangenes in bewegten Bildern zu vergegenwärtigen. Besonders Ereignisse, über die uns nur wenige historische Quellen berichten, lassen dabei einen großen Spielraum für historische Imagination und Neuerzählung. Am Beispiel der „Varusschlacht“ (9 n. Chr.) und dem daraus resultierenden Kult um Arminius/Hermann untersuchen wir Deutungsangebote für und Wirkung von Geschichtsfilmen auf den Zuschauer.
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Italien zwischen Norden und Süden

Seit mehr als 150 Jahren ist Italien eine politische Einheit. Gleichwohl herrscht im kollektiven Denken Italiens ein dualistisches Bild vor: das Bild eines Landes, das durch eine imaginäre Linie ungefähr auf Höhe Roms in einen fortschrittlichen und reichen Centro-Nord und einen rückständigen und armen Mezzogiorno im Süden getrennt wird. Die schwierige Beziehung zwischen Norden und Süden, Settentrione und Meridione, stellt heute eines der Hauptprobleme der italienischen Gesellschaft dar, dem man in den föderalistischen bzw. separatistischen Bestrebungen der Lega Nord, in den Zeitungen, in den zahlreichen Foren im Netz, im Kino und im italienischen Alltag begegnet.
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Konflikt und Versöhnung

Konflikte gehören zu unserem Alltag. Ob in der Familie, mit Freunden oder Lehrern – keiner wird behaupten können, noch nie einen Streit ausgefochten zu haben. Ein Konflikt kann sehr schnell ausbrechen und ist verbunden mit Aggression, Beleidigung oder gar Gewalt zwischen den verfeindeten Parteien. Wie findet man angesichts solcher Verletzungen wieder zusammen? Kann das Leben weitergehen mit dem anderen, und wenn ja, wie?
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Kunst für alle!

Kunst ist für alle da! Aber für viele Menschen ist die Sprache, in der im Museum über Kunst geredet wird, ein großes Hindernis – sie ist zu kompliziert, zu theoretisch, zu abstrakt oder geht zu wenig auf ihre Sprachkenntnisse und Bedürfnisse ein. In den Ausstellungen von Situation Kunst (für Max Imdahl) kann Jede und Jeder einen ganz eigenen Zugang zu Kunstwerken unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen finden.
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L’Italia, Paese di immigrazione ed emigrazione

Es gibt wenige Themen, die in Europa derzeit so kontrovers diskutiert werden wie der Umgang mit Migration. Dabei ist diese keine Erscheinung unseres Jahrhunderts, sondern war vor 500 Jahren so aktuell wie heute. Der Workshop thematisiert Italien als ,klassisches‘ Auswanderungs- und auch Einwanderungsland in unterschiedlichen Epochen.
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Lernen aus Fehlern: (Wie) geht das?

Fehler zu machen ist nicht nur menschlich, sondern auch lernförderlich! Eine positive Fehlerkultur wird jedoch an vielen Lernorten noch nicht hinreichend praktiziert. Innovative Instruktionsansätze implementieren produktives Scheitern („Productive Failure“) mit dem Ziel, Schüler*innen dabei zu unterstützen, ein besseres Verständnis neuer Inhalte zu erlangen. Nicht nur der Umgang mit eigenen Fehlern und Wissenslücken kann dabei hilfreich sein, sondern ebenfalls die Betrachtung von Fehlern anderer Schüler*innen.
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Let's play!

Die Zusammenarbeit in Gruppen ist nicht nur in der Schule sondern auch im Studium und Beruf enorm wichtig – aber was genau macht Teams erfolgreich? Wie lösen Teams Probleme und warum gelingt es manchen besser als anderen? Mit diesen Fragen gilt es, sich im Schülerlabor auseinanderzusetzen und dabei die Zusammenarbeit in Teams nicht nur vor einem theoretischen Hintergrund zu reflektieren, sondern sich damit auch in einer praktischen Simulation auseinanderzusetzen.
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Medien und ihre Auswirkungen

„Gewalt im Fernsehen macht aggressiv“, „Schlafprobleme bei Jugendlichen: eine Ursache könnte die Mediennutzug sein“, „Egoshooter machen Kinder gewalttätig“ – mit solchen Schlagzeilen berichten Medien regelmäßig über die Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen zu Auswirkungen und Risikofaktoren der Mediennutzung von Jugendlichen. Nach dem Motto „Zahlen lügen nicht“ werden Studienergebnisse dabei gerne als Beleg für eine glaubwürdige Berichterstattung genutzt. Aber wie kommen die Forscher zu diesen vermeintlich harten Fakten?
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Programmieren im Religionsunterricht?!

Biblische Geschichten sind wesentlicher Bestandteil des Religionsunterrichtes. Um die Glaubensaussage hinter einer biblischen Geschichte zu erschließen, ist eine Auseinandersetzung mit dem biblischen Text notwendig. Dabei ist es wichtig, neben kognitiven Aufgabenstellungen auch kreative Zugänge zu wählen, welche die Lebenswelt und Interessen heutiger Kinder und Jugendlichen berücksichtigen und so ein nachhaltiges Lernen ermöglichen. Im Schülerlabor erwecken wir dazu eine biblische Geschichte mit Hilfe einer kindgerechten Programmiersprache digital zum Leben.
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Queer im Leben

Deutschland 2021: Seit vier Jahren dürfen Menschen des gleichen Geschlechts einander heiraten, ohne dabei fürchten zu müssen, rechtlich schlechter gestellt zu werden als heterosexuelle Paare. Zugleich wächst in weiten Teilen Osteuropas – vor allem in Russland – die Ablehnung gegenüber Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten. Die Grundlage dafür schaffte das bereits 2013 verabschiedete Gesetz gegen sogenannte „homosexuelle Propaganda“. Kann die russische LGBTQ-Community überhaupt noch auf eine Besserung der Lage hoffen? Gab es Zeiten, in denen die russische Gesellschaft liberaler war? Wie hat sich im Gegensatz dazu die deutsche Regenbogengemeinschaft entwickelt? Mit welchen Problemen werden queere Menschen in Deutschland (noch) heute tagtäglich konfrontiert? Wofür kämpfen die Interessensvertretungen in unserem Land? Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Schülerlabor auf den Grund.
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Religion und Geruch

Düfte spielen in vielen Religionen eine zentrale Rolle: Egal ob Weihrauch in der römisch-katholischen und den orthodoxen Kirchen, Räucherstäbchen bei den südindischen Hindus und den thailändischen Buddhisten oder die mit Myrtenblättern gefüllte Besamimbüchse in der jüdischen Kultur – der Einsatz von Düften ist vielfältig. Aber warum werden Düfte in verschiedenen religiösen Ritualen eingesetzt? Welche Rolle spielt dabei die Geruchswahrnehmung? Und welche Bedeutungen wird den Düften religiös zugeschrieben?
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Roma

Die Thematisierung Roms im Italienischunterricht sieht eine Beschäftigung mit „Größe und Glanz“ Roms (“la grandezza e lo splendore della città eterna”) vor, will aber gleichzeitig die modernen Herausforderungen der Großstadt herausstellen (“sfide di una metropoli moderna”). Dabei soll auch die künstlerische Darstellung der Ewigen Stadt in Literatur und Film behandelt werden („immagine della città in letteratura e film“). Im Schülerlabor begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise durch die italienische Hauptstadt im Spannungsfeld zwischen „città eterna“ und „metropoli moderna“.
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Russisch - wozu?!

Wusstest Du, dass Russisch:
- von über 200 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen wird und weit über Russland hinaus verbreitet ist?
- in Deutschland nach Deutsch die am häufigsten gesprochene Sprache ist und über drei Millionen Menschen in Deutschland mit russischsprachigem Hintergrund leben?
- die im Internet am zweithäufigsten verwendete Sprache ist?
- zu den slavischen Sprachen gehört und sich über Russisch andere slavische Sprachen erschließen lassen?
- durch seine vielseitige Grammatik und den reichen Wortschatz eine Sprache ist, die auf vielfältige Art und Weise wissenschaftlich erforscht werden kann?

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Schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe im Unterricht vermitteln

In einem Kooperationsprojekt von Deutscher Stiftung Denkmalschutz und dem Alfried Krupp-Schülerlabor der Wissenschaften können Schüler*innen und Lehrer*innen Baudenkmäler untersuchen. Die Gefährdung unseres kulturellen Erbes steht im Mittelpunkt des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Förderschwerpunktes „Schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe anschaulich im Unterricht vermitteln“, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Rahmen ihres Schulprogramms „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ausschreibt. Ziel es, junge Menschen für die Notwendigkeit von Umweltentlastung zu sensibilisieren und dabei ein Bewusstsein für einen schonenderen Umgang mit der gebauten Umwelt zu schaffen.
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Schmelztiegel Ruhrbergbau!?

Der Ausdruck „Schmelztiegel“ wird gerne verwendet, um die Zuwanderung in das Ruhrgebiet und vor allem in den dortigen Bergbau zu beschreiben. In der historischen Forschung ist diese Metapher jedoch umstritten. Gelang die Integration von Zuwanderern in die Industrie des Bergbaus und dessen regionale Gesellschaft tatsächlich besonders schnell und erfolgreich, wie die Metapher suggeriert? Im Schülerlabor gehen wir dieser Frage mit Hilfe von Zeitzeugen-Interviews mit ehemaligen Beschäftigten aus dem Bergbau nach.
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Schreiben wie ein Wissenschaftler

Wie schreibt eigentlich ein Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin? Und welche Kriterien muss ein Text erfüllen, um wissenschaftlich zu sein? Im Schülerlabor gehen Schüler*innen diesen Fragen am Beispiel eines aktuellen Forschungsbereichs der Sprachwissenschaft nach, der linguistischen Landschaftsforschung. Im Mittelpunkt steht dabei die Verwendung von schriftlicher Sprache im öffentlichen Raum in mehrsprachigen Gesellschaften – z.B. deutsche Schriftzeichen auf chinesischen Hinweisschildern.
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Schreibspaziergang durch die Jahrhunderte

Ein Schriftsteller schreibt Bücher – sollte man meinen. Doch was heute so selbstverständlich erscheint, war es in anderen Epochen der deutschen Literaturgeschichte keineswegs. Zahlreiche Faktoren beeinflussten, was ein Schriftsteller schrieb, wie und wo ein Schriftsteller arbeitete. Im Schülerlabor erkunden wir an historischen Beispielen, welche Linien unserer kulturellen Schreibtradition die zeitgenössische Literatur bis heute prägen.
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Shakespeare or "Shakesfear"?

Shakespeares Dramen zählen nach wie vor zu den meist gespielten in den Theatern der Welt. Und auch mehr als 450 Jahre nach seinem Tod sind der „Barde von Avon“ und seine Werke immer noch Gegenstand der Forschung – und des Schulunterrichts. Woher stammt diese langanhaltende Faszination? Und was kann uns Shakespeare heute noch sagen?
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Sollten wir unsere Social Media Accounts löschen?

Schüler*innen sind praktische Expert*innen, was den Gebrauch von Social Media angeht. Wie jede Technologie bergen die sozialen Medien aber für die Nutzer*innen neben Chancen auch Risiken. Mit welcher Beeinflussung, welchen Zwängen in sozialen Medien lässt sich noch leben – und mit welchen nicht? Im Schülerlabor gehen Philosophie-Kurse dieser und weiteren Fragen zu Freiheit, Beeinflussung und Zwang in der Social Media-Lebenswelt auf den Grund.
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Soziologie der Lebensformen

Ob klassische Vater-Mutter-Kind-Familie, kinderlose Ehe, Regenbogen- oder Adoptivfamilie: In modernen Gesellschaften wie der BRD existieren heute zahlreiche divergierende Lebensentwürfe neben- und miteinander. Im Schülerlabor untersuchen wir aus soziologischer Perspektive, wie sich die damit verbundenen unterschiedlichen Lebensrealitäten ausdrücken und wie sie sich entwickelt und gewandelt haben.
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Stress lass nach!

„Was für ein stressiger Tag!“, „Mach dir doch keinen Stress!“, „Ich bin wieder total gestresst“: Solche Ausrufe hören wir Tag für Tag. Dem Stress und seinen Auswirkungen auf den Körper kann heute anscheinend niemand entkommen. Im Schülerlabor gehen wir dem Phänomen Stress auf den Grund. Gemeinsam wird gemessen, ausgewertet, ausprobiert und geplant – für einen stressreduzierten Alltag.
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Témoignage et Littérature - Zeugenschaft und Literatur

In welchem Verhältnis stehen der historische Zeugenbericht und der literarische Text? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für die literaturdidaktische, lerner*innenorientierte Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Werk der französischen Holocaustliteratur, das als bande dessinée vorliegt. Im Schülerlabor lernen die Schüler*innen, modernen Antisemitismus zu beschreiben und zu kritisieren und erhalten gleichzeitig einen Einblick in literaturwissenschaftliches Arbeiten.
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That's "smart"!

Zuwanderer und Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, entstammen einer Vielzahl von sprachlichen Hintergründen. Da das Lernen der Landessprache meist mit Hürden verbunden ist, behelfen sich viele von ihnen zunächst mit ihren Englischkenntnissen – und auch viele deutsche Gesprächspartner greifen zur Sprachmittlung auf die englische Sprache zurück. Mobile Technologien können dabei eine hilfreiche Unterstützung sein.
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Unternehmergeist wecken und entdecken

Bin ich ein Unternehmertyp? Was muss ich bei der Realisierung einer eigenen Unternehmensidee berücksichtigen? Und wie gehen Forscherinnen und Forscher mit dem Thema Unternehmertum um? Im Schülerlabor schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Unternehmensgründern und erhalten zugleich einen Einblick in die wirtschaftswissenschaftliche Forschung.
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Vielsprachiges Europa

Für Europäer von heute ist es eine Selbstverständlichkeit, mit den Mitbürgern ihrer Staatsnation in einer Hoch- oder Standardsprache zu schreiben und zu sprechen. Aber unsere „Muttersprachen“ sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnisse langwieriger Prozesse. Im Schülerlabor gehen wir den geschichtlichen Hintergründen nach, die zur heutigen Verbreitung von und Vertrautheit mit den europäischen Nationalsprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch) geführt haben.
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Virtuelle Zeitreisen

Um vergangenes Geschehen für die nachfolgenden Generationen „erlebbar" und „anschaulich" zu gestalten, setzen Museen, Gedenkstätten und andere informelle Lernorte vermehrt auf digitale Angebote wie Virtual Reality (VR), die einen unmittelbaren Zugang z.B. zu Diktaturerfahrungen des Nationalsozialismus und der DDR ermöglichen sollen. Das Eintauchen in virtuelle Welten und die vermeintliche „Zeitreise“ in die Vergangenheit implizieren jedoch einige Schwierigkeiten und Herausforderungen, denen wir im Schülerlabor nachgehen wollen.


©ddrbildarchiv.de/Manfred Uhlenhut;
ATINO GmbH/Sabine Hagemeier
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Von der Idee zum Text

Die ersten Schritte auf dem Weg zum eigenen wissenschaftlichen Text sind getan: Wir kennen das Thema unserer Facharbeit, haben uns eine konkrete Fragestellung überlegt und in der Bibliothek Literatur zum Thema besorgt – aber wie geht es nun weiter? 10 bis 12 leere Seiten sollen mit eigenen Gedanken, Argumenten, Zitaten und Fußnoten gefüllt werden, und das klar strukturiert und nach festen formalen Vorgaben. Gar nicht so einfach, hier einen Anfang zu finden! Gemeinsam mit Experten des Schreibzentrums der RUB erproben wir am eigenen Thema, wie aus einer ersten Idee ein wissenschaftlicher Text entstehen kann.
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Wir schreiben Kirchengeschichte neu

Aufbruch, Öffnung und „Verheutigung“: Das II. Vatikanische Konzil stellt eines der einflussreichsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte der katholischen Kirche dar. Seine Impulse werden noch heute, knapp 60 Jahre später, interpretiert und diskutiert. Im Schülerlabor durchdenken wir diese epochale Weichenstellung aus einer neuen Perspektive – als kontrafaktisches Gedankenexperiment: Was wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre? Wenn sich die Skeptiker in der römischen Kurie durchgesetzt und die Einberufung des Konzils verhindert hätten? Wenn es keine Liturgiereform gegeben hätte? Wenn Papst Johannes XXIII. nicht gestorben wäre? Oder wenn viel mehr Bischöfe den sog. „Katakombenpakt“ unterzeichnet hätten?
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Wissenschaft unter Dach und Fach

Als Autor*in einer Facharbeit sollen Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal „wie ein Wissenschaftler“ schreiben. Aber was ist eigentlich das Besondere an wissenschaftlichen Texten? Ist es egal, über welches Thema ich schreibe? Wie und wo finde ich passende Literatur? Welche Recherchemöglichkeiten nutzen Wissenschaftler*innen im Internet? Und worauf muss ich achten, damit mein Text wissenschaftlichen Standards genügt?
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Woher stammen iPhone, Jeans und Co.?

Jeder genießt einen Nachmittag im Einkaufszentrum: Primark und H&M bieten aktuelle Modetrends auch für kleines (Taschen-)Geld, während bei Sizeer und Runnerspoint die neuesten Sneaker-Modelle locken. Aber woher stammen die Dinge, die wir in den Schaufenstern bewundern und begeistert nach Hause tragen? Und warum ist es wichtig, sich diese Frage zu stellen?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in unserer Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz „Eine Zensur findet nicht statt“ folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer diese setzt und wer sie kontrolliert. Am Beispiel der DDR-Literatur untersuchen wir im Schülerlabor, was den staatlichen Umgang mit Literatur in Demokratien und Diktaturen unterscheidet.
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"So ganz deutsch bist du ja nicht?!"

Rassismus kann sich in vielerlei Art und Weisen zeigen. Manchmal sind es eher verdeckte Aussagen, in denen ein rassistischer Unterton mitschwingt. Andere Aussagen sind jedoch direkt und offensiv. Dadurch ergibt sich allein in der Begriffsbestimmung und -erkennung eine große Spannbreite, die sich auszudifferenzieren lohnt. Aber wie schlüsselt man diese Thematik in der Sozialwissenschaft auf? Und welche Forschungsansätze passen dazu, sich diesem sensiblen Thema zu nähern?

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#Religion

Mit dem Aufkommen digitaler Medien und Social Media (z. B. Twitter, Instagram und YouTube) wird Religion auch virtuell sichtbar: Der Papst twittert und die muslimische Gebets-App ist im Supermarkt, auf der Arbeit und auch auf dem Schulhof zu hören. Auch YouTuber widmen sich dem Thema Religion. Digitale Medien und Religion stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Wie ist dieses Verhältnis aufzuschlüsseln? Wie verändert sich dadurch Religion? Wie sieht eine muslimische Gebets-App aus und was ist eine hinduistische Online-Puja? Und worüber twittert eigentlich der Papst?
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(Alltags-)Rassismus in Deutschland

Durch Rassismus lässt sich der individuelle und gesellschaftliche Alltag strukturieren. Das hierzu angewendete Wissen wird als rassistisches Wissen bezeichnet. Ebenso wie das grammatikalische, pädagogische und wirtschaftliche Wissen eines Menschen ist das rassistische Wissen erworben. Es existiert nicht qua Geburt, sondern qua Sozialisation. Rassismus ist damit von Menschen gemacht und folgt einer Logik: Er dient als Legitimationsgrundlage, um Ungleichheitsverhältnisse etablieren und aufrechterhalten zu können.
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