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Sozialwissenschaften - Projekte

Alles was Recht ist?

Gesetze und ihre Auslegung sind für das menschliche Zusammenleben seit Jahrtausenden von Bedeutung. Die Anfänge der Rechtswissenschaft und damit auch der rechtswissenschaftlichen Ausbildung liegen in der römischen Antike. Welchen Wandlungen beides seither unterworfen war, wird gerade am Beginn der Ausbildung eines Juristen damals und heute deutlich.
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Click, scroll, pray

In einer Zeit, in der die sozialen Medien einen immer größeren Raum im Alltag einnehmen, wird auch Religion in den digitalen Räumen immer sichtbarer. Irgendwo zwischen TikTok-Tänzern und Katzen-Memes nutzen junge Gläubige verschiedener Konfessionen digitale Plattformen, um einen Teil ihres Lebens zu zeigen und andere dafür zu begeistern. Digitale Medien und Religion stehen gerade in Zeiten von Lockdown und Pandemie in einem engen Verhältnis zueinander. Doch wo ist die Grenze zwischen privater virtueller Vernetzung und digitaler Missionierung?
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Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Über dreizehn Jahre lang, von 1998 bis 2011, haben die drei Kernmitglieder des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) Menschen ermordet, beraubt und terrorisiert. Bei der medialen und juristischen Aufarbeitung dieser Verbrechen liegt der Schwerpunkt nur selten auf den Opfern und ihren Angehörigen. Welche Formen von (Alltags-)Rassismus stehen hinter den Taten des NSU und dem gesamtgesellschaftlichen Umgang mit ihnen?
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Let's play!

Die Zusammenarbeit in Gruppen ist nicht nur in der Schule sondern auch im Studium und Beruf enorm wichtig – aber was genau macht Teams erfolgreich? Wie lösen Teams Probleme und warum gelingt es manchen besser als anderen? Mit diesen Fragen gilt es, sich im Schülerlabor auseinanderzusetzen und dabei die Zusammenarbeit in Teams nicht nur vor einem theoretischen Hintergrund zu reflektieren, sondern sich damit auch in einer praktischen Simulation auseinanderzusetzen.
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Medien und ihre Auswirkungen

„Gewalt im Fernsehen macht aggressiv“, „Schlafprobleme bei Jugendlichen: eine Ursache könnte die Mediennutzug sein“, „Egoshooter machen Kinder gewalttätig“ – mit solchen Schlagzeilen berichten Medien regelmäßig über die Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen zu Auswirkungen und Risikofaktoren der Mediennutzung von Jugendlichen. Nach dem Motto „Zahlen lügen nicht“ werden Studienergebnisse dabei gerne als Beleg für eine glaubwürdige Berichterstattung genutzt. Aber wie kommen die Forscher zu diesen vermeintlich harten Fakten?
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NoFake!

In Zeiten von Facebook, Twitter und Co. ist eine Vielzahl an Informationen frei im Internet zugänglich. Mit nur einem Klick können Inhalte schnell und vielfach geteilt werden, ohne sie einer genaueren Kontrolle zu unterziehen. Dies begünstigt die Verbreitung sogenannter Fake News, bewusst gestreuter Falschinformationen. Im Schülerlabor gehen wir der Frage nach, wie wir diese falschen Informationen aufdecken können.
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Queer im Leben

Deutschland 2021: Seit vier Jahren dürfen Menschen des gleichen Geschlechts einander heiraten, ohne dabei fürchten zu müssen, rechtlich schlechter gestellt zu werden als heterosexuelle Paare. Zugleich wächst in weiten Teilen Osteuropas – vor allem in Russland – die Ablehnung gegenüber Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten. Die Grundlage dafür schaffte das bereits 2013 verabschiedete Gesetz gegen sogenannte „homosexuelle Propaganda“. Kann die russische LGBTQ-Community überhaupt noch auf eine Besserung der Lage hoffen? Gab es Zeiten, in denen die russische Gesellschaft liberaler war? Wie hat sich im Gegensatz dazu die deutsche Regenbogengemeinschaft entwickelt? Mit welchen Problemen werden queere Menschen in Deutschland (noch) heute tagtäglich konfrontiert? Wofür kämpfen die Interessensvertretungen in unserem Land? Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Schülerlabor auf den Grund.
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Schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe im Unterricht vermitteln

In einem Kooperationsprojekt von Deutscher Stiftung Denkmalschutz und dem Alfried Krupp-Schülerlabor der Wissenschaften können Schüler*innen und Lehrer*innen Baudenkmäler untersuchen. Die Gefährdung unseres kulturellen Erbes steht im Mittelpunkt des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Förderschwerpunktes „Schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe anschaulich im Unterricht vermitteln“, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Rahmen ihres Schulprogramms „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ausschreibt. Ziel es, junge Menschen für die Notwendigkeit von Umweltentlastung zu sensibilisieren und dabei ein Bewusstsein für einen schonenderen Umgang mit der gebauten Umwelt zu schaffen.
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Schule "evidenzbasiert" mitgestalten!

Empirische Studien belegen einen Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit von Schüler*innen mit ihrer Schule, vielfältigen Partizipationsmöglichkeiten und der Wahrnehmung der eigenen Person als ernst zu nehmender Gesprächspartner*in. Vor diesen Hintergrund sollen Schüler*innen im Schülerlabor befähigt werden, Schule und Unterricht auf der Basis einer eigenständigen Online-Datenerhebung (und damit evidenzbasiert) zu erfassen. Die selbst erhobenen Daten dienen als Grundlage einer systematischen Überlegung und Reflexion von Mitbestimmungsmöglichkeiten für Schüler*innen in der Schule.
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Soziologie der Lebensformen

Ob klassische Vater-Mutter-Kind-Familie, kinderlose Ehe, Regenbogen- oder Adoptivfamilie: In modernen Gesellschaften wie der BRD existieren heute zahlreiche divergierende Lebensentwürfe neben- und miteinander. Im Schülerlabor untersuchen wir aus soziologischer Perspektive, wie sich die damit verbundenen unterschiedlichen Lebensrealitäten ausdrücken und wie sie sich entwickelt und gewandelt haben.
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Unternehmergeist wecken und entdecken

Bin ich ein Unternehmertyp? Was muss ich bei der Realisierung einer eigenen Unternehmensidee berücksichtigen? Und wie gehen Forscherinnen und Forscher mit dem Thema Unternehmertum um? Im Schülerlabor schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Unternehmensgründern und erhalten zugleich einen Einblick in die wirtschaftswissenschaftliche Forschung.
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Virtuelle Zeitreisen

Um vergangenes Geschehen für die nachfolgenden Generationen „erlebbar" und „anschaulich" zu gestalten, setzen Museen, Gedenkstätten und andere informelle Lernorte vermehrt auf digitale Angebote wie Virtual Reality (VR), die einen unmittelbaren Zugang z.B. zu Diktaturerfahrungen des Nationalsozialismus und der DDR ermöglichen sollen. Das Eintauchen in virtuelle Welten und die vermeintliche „Zeitreise“ in die Vergangenheit implizieren jedoch einige Schwierigkeiten und Herausforderungen, denen wir im Schülerlabor nachgehen wollen.


©ddrbildarchiv.de/Manfred Uhlenhut;
ATINO GmbH/Sabine Hagemeier
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Von der Idee zum Text

Die ersten Schritte auf dem Weg zum eigenen wissenschaftlichen Text sind getan: Wir kennen das Thema unserer Facharbeit, haben uns eine konkrete Fragestellung überlegt und in der Bibliothek Literatur zum Thema besorgt – aber wie geht es nun weiter? 10 bis 12 leere Seiten sollen mit eigenen Gedanken, Argumenten, Zitaten und Fußnoten gefüllt werden, und das klar strukturiert und nach festen formalen Vorgaben. Gar nicht so einfach, hier einen Anfang zu finden! Gemeinsam mit Experten des Schreibzentrums der RUB erproben wir am eigenen Thema, wie aus einer ersten Idee ein wissenschaftlicher Text entstehen kann.
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Wir und ihr - oder wir alle?

Was sind die wichtigsten Feiertage im Islam? Stimmt es, dass Jesus von den Toten wieder auferstanden ist? Werde ich wiedergeboren, wenn ich Buddhist*in werde? Warum tragen viele Hinduist*innen ein Zeichen auf der Stirn? Was bedeutet im Judentum der Begriff „koscher“? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt unserer wissenschaftlichen Entdeckungsreise zu den fünf großen Weltreligionen.
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Wirtschaftspolitik

Ist der staatliche Einfluss auf die Wirtschaft legitim oder nicht? Welche alternativen Modelle des Wirtschaftens existieren? Nützt ein Betriebsrat (auch) den Arbeitgeber*innen? Mit diesen und anderen aktuellen Fragen beschäftigen sich Sozialwissenschaftler*innen im Fachbereich Wirtschaftspolitik.
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Wissenschaft unter Dach und Fach

Als Autor*in einer Facharbeit sollen Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal „wie ein Wissenschaftler“ schreiben. Aber was ist eigentlich das Besondere an wissenschaftlichen Texten? Ist es egal, über welches Thema ich schreibe? Wie und wo finde ich passende Literatur? Welche Recherchemöglichkeiten nutzen Wissenschaftler*innen im Internet? Und worauf muss ich achten, damit mein Text wissenschaftlichen Standards genügt?
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Woher stammen iPhone, Jeans und Co.?

Jeder genießt einen Nachmittag im Einkaufszentrum: Primark und H&M bieten aktuelle Modetrends auch für kleines (Taschen-)Geld, während bei Sizeer und Runnerspoint die neuesten Sneaker-Modelle locken. Aber woher stammen die Dinge, die wir in den Schaufenstern bewundern und begeistert nach Hause tragen? Und warum ist es wichtig, sich diese Frage zu stellen?
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Zensur - oder: Was darf ich schreiben?

Zensur war schon immer ein Grundphänomen des Umgangs mit Kulturgütern und ist nicht auf die Diktaturen der Moderne begrenzt. Die Kontrolle über die geistigen Hervorbringungen war den Wächtern über Gut und Böse stets wichtig. Auch in unserer Demokratie darf man nicht alles veröffentlichen. Auf den stolzen Satz „Eine Zensur findet nicht statt“ folgt im Grundgesetz der Hinweis auf Jugend- und Persönlichkeitsschutz. Man muss sich also an bestimmte Spielregeln halten. Es kommt nur darauf an, wer diese setzt und wer sie kontrolliert. Am Beispiel der DDR-Literatur untersuchen wir im Schülerlabor, was den staatlichen Umgang mit Literatur in Demokratien und Diktaturen unterscheidet.
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"God hates fags"

Religion erschafft und verfestigt bis heute Geschlechterrollen. Obwohl die damit verbundenen Regeln manchmal wenig Platz für Individualität lassen und starke Einschränkungen der geschlechtlichen Entfaltung mit sich bringen können, entscheiden sich viele Menschen für ein religiöses Leben. Im Schülerlabor untersuchen wir nicht nur traditionelle Rollenvorstellungen, wie man sie z.B. im Christentum, Islam und Judentum findet, sondern begeben uns auf eine religionswissenschaftliche Reise zu anderen Kulturen und Epochen mit ihren jeweils eigenen Vorstellungen von Religion und Geschlecht.
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"So ganz deutsch bist du ja nicht?!"

Rassismus kann sich in vielerlei Art und Weisen zeigen. Manchmal sind es eher verdeckte Aussagen, in denen ein rassistischer Unterton mitschwingt. Andere Aussagen sind jedoch direkt und offensiv. Dadurch ergibt sich allein in der Begriffsbestimmung und -erkennung eine große Spannbreite, die sich auszudifferenzieren lohnt. Aber wie schlüsselt man diese Thematik in der Sozialwissenschaft auf? Und welche Forschungsansätze passen dazu, sich diesem sensiblen Thema zu nähern?

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(Alltags-)Rassismus in Deutschland

Durch Rassismus lässt sich der individuelle und gesellschaftliche Alltag strukturieren. Das hierzu angewendete Wissen wird als rassistisches Wissen bezeichnet. Ebenso wie das grammatikalische, pädagogische und wirtschaftliche Wissen eines Menschen ist das rassistische Wissen erworben. Es existiert nicht qua Geburt, sondern qua Sozialisation. Rassismus ist damit von Menschen gemacht und folgt einer Logik: Er dient als Legitimationsgrundlage, um Ungleichheitsverhältnisse etablieren und aufrechterhalten zu können.
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